31 Dezember 2005

Heute sind wir auf der 24-7-prayer Party in der Schweiz. Unsere Gastgeber sind der Hammer, fast wie Urlaub.
Ich bi ein bisschen aufgeregt. Zum einen weil ojo auflegt und ich dann immer mitfieber und zum anderen weil ich dem Jesus gesagt habe, dass er mir hier gerne näher kommen darf und die Fragen, des letzten Jahres hätte ich auch gerne beantwortet.
Ich kann nicht mehr auf diese Weltbewegen-und-jetzt-nochmal-fuer-den-Herrn-verbluten-Geschichten. Mittlerweile habe ich sogar die Vermutung, dess ER da auch nicht drauf kann. Von daher wird es echt spannend fuer mich und den Heiland in all dem Hyp eine kleine Ecke zum Schmusen und Aussprechen zu finden.
Wenn garnichts mehr geht fluechte ich zu Helen; der ojo legt ja auf.
Es bleibt spannend.
Bis dann Mesii

28 Dezember 2005

Eine Geschichte


Es war einmal, in grauer Vorzeit, da gab es in diesem Land keine Wolfsrudel mehr. In jedem Hundezwinger, egal welcher Rasse, gab es vereinzelt Wölfe, aber sie hatten kein eigenes Rudel.
Auch in Zoohandlungen, bei den Wellensittichen, Hamstern und Angorakaninchen gab es Wölfe, aber auch hier nur Einzelne und kein Rudel.
Irgendwann traute sich ein einzelner Wolf etwas nie dagewesenes zu tun. Er schuf ein eigenes Rudel, dort wo er wohnte. Dafür musste er aus dem Dackelclub in dem er Mitglied war austrete, was bei den Dackeln zu großer Verwirrung führte:"Wir hatten ihn doch fast integriert. Er lief schon auf den Ellenbogen, damit er auf unserer Größe sein konnte und er hat auch jeden tapfer angekläfft. Wenn er nur mit Wölfen zusammenhängt wird er noch wild."
Viele Wölfe schlossen sich seinem Rudel an und auch über die Reviergrenzen hinaus machte sein Vorbild Schule. Auch aus dem Zoohandlungen kamen sie und Wolfsrudel schossen wie Pilze aus dem Boden. Es gab Revierübergreifende Heultreffen und Jagdausflüge. Endlich konnten sie sein, wie man als Wolf sein muss: wild und ungezähmt. Damit kamen aber auch einige Probleme innerhalb der Rudel auf und so holten sie sich Hilfe bei den Dackeln, Golden Redrievern, Labradors Irish Settern etc..... Je nach Beraterzwinger fingen die Wölfe an zu kläffen, zu beissen, nicht mehr im Schlamm zu sulen sondern ordentlich und wohlerzogen zu sein. Sie bauten Zwinger, nach dem Vorbild der anderen Rassen und verlernten es wild und ungezähmt zu sein.

27 Dezember 2005

Weihnachtsrückblick

Wir hatten Besuch von Freunden!!!
Jede Menge Freunde , auch wenn einer sich nur kurz blicken lies. Es war toll. Im Kollektiv eine Gans füllen, jeder hat ein feine Idee dazu beigetragen und vorher war die Gans (wir nannten sie Piruaschka, denn sie war Ungarin) auch noch Teil eines sehr feisinnigen Films, der jetzt schon in Insiderkreisen als hitverdächtig gilt. (Mutti, wenn du das siehst. Ich bin es nicht!)
Tequila schmeckt auf jeden Fall mit Zimt und Orange und Freunden.
Ansonsten war soviel los und soviel Jesus irgendwie mitten dabei, dass ich es nicht schreiben kann, ohne schwülstig zu klingen. Dei Weihnachtsfobiker haben Weihnachten genossen, das war ein Wunder.
Mal sehen wie die Ferien sonst noch sein werden.


P.S. Es gibt wieder neue Blogs....hab alle verlinkt, check it out.

23 Dezember 2005

Weihnachtsallerlei


Bis jetzt gestaltet sich Weihnachten genau wie geplant und noch besser, als erhofft. Besuch ist toll.
Gestern waren wir in Narnia....meine Favoritin: Lucy! (übrigens nennt Aslan sie :"Kleine". Jesus sagt auch "Kleine" zu mir).
Hier ein Weihnachtsbild von den Günthers.
Hoffe es läd nicht zu lange.

Hier noch zwei Tips: Rock´n Roll und Gitarrenmucke. Beide sehr lecker.

Euch da draußen, einen schönen Jesus-geburtstag mit allen Menschen, die ihr liebt.

19 Dezember 2005

Weihnachtsferien

21.12
Blutspenden
mit Kollegen den Ferienbeginn feiern

22.12
Volker kommt aus Hamburg.
Einkaufen, Frisör
Abends: Narnia?

23.12
lecker Saucen machen für 24. (Fondue)
Netter Abend mit Sophia, Mario, Volker und Helen.

24.12
Roger und Silke kommen.
Lecker Essen mit oben genannten und Volker.
Anschließend kommne Tobi, Helen und Melle zum rumhängen.
Vielleicht noch auf die Piste.

25.12
drei Nüsse für Aschenbrödel mit Silke gucken (versuchen die drei Jungs zu überreden mit zu machen)
Gans mit Roger braten
Abend Kino mit allen Verdächtigen

26.12
Silke und Roger fahren wieder
Tränen trocknen
Mit Volker und Jojo nach Heilbron

27.12
Volker verabschieden
Tränen trocknen
Luftholen
auf Annas Party



Der Kaiser ist ja nackt....

Des Kaisers neue Kleider ist mein Lieblingsmärchen, wenn es um die Gebrüder Grimm geht.
Ein kleines Mädchen, dass alles entlarvt und dann trauen sich alle es zuzugeben.
Rechthaben ist so geil!!!!!
Was ist deine Lieblingsmacke?

Ricola

Ich liebe Ricola und bin damit nicht alleine, Robbie mag die auch, hab ich gelesen.
Aber auch wenn ich der letzte Mensch wäre der die Bonbons lutscht ich täte es weiterhin. Ricola sind Bonbons die für mich Geborgenheit symbolisieren, meine Uroma hat die nämlich immer gelutscht.
Und dann gibt es jetzt auch noch den Tee, der genauso schmeckt, wie die Bonbons....
lecker!


Schlank und Schön

Bei der Weisen vom Hof steht heute was interessantes zum Thema Schlankheitswahn und Co und auch Claire hat mir eine sehr nette mail zu dem Thema geschrieben, die ich aber nicht hier rein kopieren kann, weil ich es nicht kann!
Ich wollte ja bis Weihnachten schlank um die Tanne hüpfen, hier also die ganze traurige Wahrheit: ich habe nur die zweieinhalb Kilo abgenommen, die ich auf Ibiza als Souvenir für mich entdeckt hatte. Der Rest schwankt rauf und runter und ich fände mich persönlich mit ca zehn Kilo weniger, wesentlich sexier. Das nennt man dann persönliches Wohlfühlgewicht. An kritischen Tagen könnte man auch sagen, dass ich mich nur dann annehmen kann, wenn ich dem gängigen Schönheitsideal entsprechen würde. (jaaa ich bin manchmal so. Ich würde mir an ganz depressiven Tage auch Körperteile vergrößern lassen! Ich gebe es zu!)
Wenn ich gut drauf bin kann ich sehr gut mit mir leben, sogar mit meinem strengen Gesichtsausdruck. Ehrlich, wenn ich neutral gucke, also sinnlos durch die Gegend starre, schaue ich so kritisch aus der Wäsche, dass es kein Wunder ist wenn manche Leute mal vor mir Angst hatten. Neulich habe ich mich morgens mal zufällig in der Fensterscheiber meiner S-Bahn gesehen und ich habe mich so erschrocken, dass ich jetzt immer versuche ein leichtes aber nicht irres Lächeln im Gesicht zu haben. (Vielleicht sollte ich mir die Mundwinkel hochnähen lassen, bevor ich Körperteile vergrößer).
Haben Männer das eigentlich auch?
Jungs ihr dürft gerne auch Anonym posten.... findet ihr euch sexy und begehrenswert?
Würdet ihr irgendetwas operieren lassen?
Macht aussehen viel Eures Wertes aus?
ich freu mich auf eure Posts....
mesii

13 Dezember 2005

Coming out

Ich lese seit ca. einem Jahr keine Bibel mehr, weil ich jeden Text schon zu oft gelesen hatte und mir ständig Predigten einfielen, aber das sollte doch Gottes Buch an mich sein; jedenfalls in erster Linie. Naja jetzt kaufe ich mir demnächst mal ne Volxbibel, vielleicht schnackelts dann ja wieder.
Ich wollte die meiste Zeit , die ich mit Jesus lebe, fromme Karriere machen und somit einen schönen Wert in der fromm sozialisierten Welt haben. Das Ziel scheint in weite Ferne gerückt zu sein. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich selber dabei ertappt habe, oder besser gesagt nicht mehr wegschauen konnte. Dabei war ich so gut. Ich habe die Bibel in fünf verschiedenen Übersetztungen gelesen (komplett mit Geschlechtsregister), ich habe einen Hauskreis geleitet und ich habe Frauenarbeit gemacht. In mir steckt eben eine Amy Sample-MacPherson, eine Cindy Jacobs und natürlich auch eine Jacky Pullinger. :-)
Wenn mich mich jemand gefragt hat welcher Dienst in der Gemeinde der Größte ist, hätte ich die fromme Antwort gehabt:"Es gibt keinen größten Dienst. Wir sollen einander dienen. Der Prediger (ich hab´übrigens auch gepredigt), Apostel etc... ist nicht meht wert, als die Putzfrau." Scheiße gelogen. Ich wollte nie putzen. Wer will schon putzen? Wer glaubt den Kack eigentlich wirklich? Ich wollte vorne stehen und weltverändernd predigen. Die Leute sollten lachen, ich wollte Stadien füllen. (natürlich nur für den Herrn) Ganz ehrlich ich hab die Gabe zu predigen und ich habe mich trotzdemoft gewundert, wenn Predigten was gebracht haben und dann war ich Gott sehr dankbar, daß er mich nicht bloßgestellt hat.
Der größte Vorwurf, den ich mir machen kann ist, daß ich meine Gabe (ist nicht groß, ist nur mein Herz. Wenn ich von meinem Herzen erzähle und ich selbst bin, stellt sich Jesus dazu) wie Ramsch im ein-Euro-Laden verteilt habe. Was ich nicht alles tue (hoffentlich nicht mehr) um ein bißchen Zugehörigkeit zu verdienen. Ich habe versucht so zu sein, wie die Leute, die um mich rum waren, aber es gibt nur gute Originale und schlecht Kopien . Mir fällt es immernoch schwer zu glauben, daß ich etwas Kostbares habe (sagt Jesus jedenfalls), dass andere auch noch brauchen könnten. Aber ich will mein Herz nicht mehr verschleudern (das ist übrigens das Kostbare, sagt Jesus).
Ich war ziemlich sauer auf Jesus, weil ich nicht den Eindruck hatte, daß er mich gewarnt hätte.
Wir reden aber noch miteinander, jeden Morgen.
Wecker klingelt
Mesii: Jesus bist du noch da?
Jesus: Ja Kleine ich bin noch da!
Mesii: Liebst du mich?
Jesus: Ich liebe dich!
Dann hau ich auf den Wecker und schlaf nochmal ne halbe Stunde.
Manchmal fängt Jesus auch an und sagt mir, daß er mich liebt. Auch dann schlaf ich nochmal ne halbe Stunde.


11 Dezember 2005

Vom Leben feiern

Nur ein paar unausgegorene Gedanken.
Ich war am Samstag auf einem Jungesellinnen Abschied einer Kollegin . Alles lief sehr nett und ordentliche ab, also keine Stripper oder anderen albernen Spielereiien. Nahdem wir Afrikanisch essen waren sind wir in einen ecvht schlechten Club gezogenn. Falls ihr mal ins sLändle kommt und somit dann auch nach Stuttgart.....geht niemals ins Move. Es war Ladies Night und deshalb gab es dann auch gleich eine Flasche Sekt für jeweils drei Mädchen. Irgendwann waren die zum Glück leer und ich konnte den Rest der Bande davon überzeugen noch weiter zu ziehen. Also auf in den Rohbau. Sehr geil!!!! Ich war um sechs zu Hause.
Die Party gestaltete sich unsere Teinehmerzahl betreffend wie die zehn kleinen Negerlein, ständig verschwand eine nach Hause. Die zukünftige Braut zog um fünf mit den beiden letzten Negerlein los und ich blieb als letztes Negerlein zurück.
Ich hab´mich dann in die tobende, tanzende, feiernde Menge gestellt und mir den Film mit dem Herrn angeschaut. Jedemnfalls kamen mir dann einige Parallelen zum Gottesdienst und Gemeinde in den beseelten Sinn. Da ich die Parallelen immernoch sehe hier die Ergüsse: Im Lobpreis tanzen einige andere stehen rum und sehen zu, bei einer Party auch. Bei einer Party trinken einige zu viel, im Lobpreis gehen einige religiös und erzählen dann vom Mikro die wirrsten Prophetien. Im Lobpreis fühlen sich einige vielleicht gezwungen mitzufeiern, obwohl ihnen nicht danach ist.....bei einer Party auch. Bei einer Party wird das Leben gefeiert, leider von den Meisten ohne den Lebensmacher zu kennen, im Lobpreis wir der Lebensmacher gefeirt, leider oft ohne das Leben zu kennen.
Bei einer Party glaubt man plötzlich den besten neuen Freund gefunden zu haben, weil man gerade in den gleiche Club geht und das hält vielleicht auch solange der Club der gleiche bleibt. Vielleicht finden sogar ein paar tiefe gespräche statt. In einer Gemeinde finden sich auch Sinnesgenossen, die nur so lange Feunde bleiben, wie man in die gleiche Gemeinde geht. Es hängt von Veranstaltungen ab, wie oft man die Meisten Leute sieht........
Wenn ihr euch jetzt vorstellt, dass ich nach diesen Gedanken tieftraurig nach Hause gegangen bin....weit gefehlt. Ich habe mein Heinecken ausgetrunken, die Zigarette ausgemacht (ja ich war dann doch so betütert, dass ich mal wieder rauchen musste) und bin mit einem lächeln nach Hause.
Ich hatte lange nichtmehr so geielen Lobpreis.

09 Dezember 2005

Warum ich keine Imerging Church Bücher lese und nach wie vor nicht weiß, was das genau ist, es aber sehr interessant finde.

Weil ich jemand bin, der sich sehr schnell von andern und ihren eloquenten Ergüssen beeinflussen lässt. Ich gehe meist davon aus, dass Menschen, die Bücher geschrieben haben viel mehr wissen als ich und laufe Gefahr die Dinge zu übernehmen
Ich weiß nicht genau, was IC ist, aber es hat was mit neuen Sachen machen zu tun und Dingen ausprobieren.(etwas das JF sehr schwer noch kann, da die Strukturen festgefahren scheinen)
Daggi hat mir mal ganz genau erklärt was IC ist und ich fand das alles so spannend, dass ich dachte:"Ach das merkst du dir auf jeden Fall" ich habe es mir nicht gemerkt, aber ihr könnt ja Dagggi fragen, oder Marc, oder Johannes oder..........

04 Dezember 2005

wieder ein bißchen zurück

Hier die offizielle Nachricht: ich kann wieder von zu Hause ins Netz. Die e-mails klappen noch nicht aber ich kann schon wieder über blogseiten surfen und lesen wie es euch allen geht.
Die angekündigten Gedanken zum Thema: Freundschaft werden auf jeden fall noch kommen, denke gerade wild an ihnen rum.

25 November 2005

noch´n Lied

zu singen zu der Melodie Yesterday

Essenszeit
Alles da und´s Essen ist so weit
Handwaschschüsseln stehen auch bereit
jetzt waschen wir die Hände g´scheit
Seife in die Hand
und die Hände nass gemacht
jetzt noch abtrocknen
denn das eesn steht bereit
Essenszeit

Und jetzt alle!


Ein schönes Wochenende euch allen. Wir werden, falls der Schnee nicht alles versaut, netten Besuch aus Remscheid haben und feiernnnnnnnnnnn!
Am Samstag feiern die JF`s Stuggi 10-ten Geburtstag und dann geht die Party ab.

21 November 2005

Prophetischer Traum

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatte ich einen ziemlich abgefahrenen Traum:
Ich war auf dem Freakstock, direkt daneben war der Palast vom Dalai Lama und in dem Palast wurde gerade der Bundestag ausgebaut. (Cher war auch da. Die ist übrigens auf Koks und mit Mik Jager verheiratet, ofenbarte mir mein Traum.) Ich bin irgendwie in den Raum gekommen, wo die Pressekonferenzen stattfinden sollen und plötzlich wusste ich: dass ist die Zentrale des Antichristen. Ich dachte mir, dass es bestimmt einen Sinn hat, warum ich da bin und so hab ich mir am Tonmischpult einfach den Knopf zeigen lassen, an dem man alles abstellen kann.
Alles klar?

16 November 2005

Abchiedslied

Nur eine kurze Meldung.
Der Mac nimmt langsam gestalt an, aber das Internet muss noch noch eine Weile warten bis ich es wieder von zu Hause bersuchen kann.
Im Moment mache ich tapfter Überstunden, damit ich die in den Weihnachtferien abfeiern kann. Hurrahhhh Weihnachten mit Roger und Silke und vielleicht Tobi und der Helene, falls die nich in Berlin, Südfafrika oder sonstwo sind.
Seit einer Woche singen wir bei SChulschluss ein von mir getextetes Abschiedslied!!!
Hier der Song zum selbersingen

(Melodie: oh when the saints)
Auf Wiedersehen,
Tschüss und Ade
Wir wollen jetzt nach Hause gehen,
Der Tag mit euch, der war klasse,
doch jetzt ist es Zeit zu gehen

(am Ende fassen sich alle an den Händen und sagen: uuuuuund Tschüss)

Ich liebe meinen Job!

08 November 2005

ein Mac oh Schreck

Vielleicht muss ich bald nichtmehr meine Pausen damit zubringen zu bloggen, wie jetzt gerade, sondern kann bald wieder fein von zu Hause schreiben. Seit gestern sind wir nun Besitzer eines Mini Mac´s und ich hoffe der kann soviel, wie er verspricht. Im Moment sieht das Ding einfach klein aus. Wie die Sachen mit meinem Weihanchtsgeld aussieht, weiss ich noch nicht, hoffentlich gut.
Übrigens ist Nobby jetzt zum Batman ordiniert worden, fehlt nurnoch Catwoman, Joker und Pinguin und dann geht der Film ab.

04 November 2005

längere Pause

Da unser PC nun endgültig anberaucht ist und wir wohl einen Monat brauchen, bis der neue Computer da ist mit allem zip und zap, hier mein letztes Lebenszeichen und up date an die fleißigen Leser. Wenn ich wieder on the Blog bin möchte ich gerne die Links und all das oben stehen haben. Ich muss irgendetwas verschoben haben. Falls ihr mir helfen könnt, schreibt es auf jeden Fall als Komentar, ich versuche es später zu lesen und auch umzusetzten.
Gleich habe ich die letzte Runde um den Atommüll vor mir, dann ist es geschafft und ich wohl auch :-). Es ging im Groben um enttäuschte Erwartungen, gescheiterte Hoffnungen und wie so oft bei mir: um´s erwachsen werden. Im Moment fühlt es sich an, als wären alle Konten auf Null und keine schlechten Geschäfte in Sicht. (Wahrscheinlich bis zum nächsten Mal)
Ich freu mich auf zu Hause. Nur da riecht es wie zu Hause und fühlt sich auch so an. Ich habe mich auf der Tour durch das Bergische Land überall wohl gefühlt und die einzelnen Gastzimmer auch genossen, aber zu Hause ist es eben doch am schönsten. Vielleichz muss man deshalb immerwieder mal weg.

03 November 2005

Urlaub in NRW

Bis jetzt habe ich die entspannteste Zeit hier, seit wir in Stuttgart leben. Ich war bis jetzt auf zwei Parties, zweimal Sushi essen und habe sogar fast regelmässige Mittagsschläfchen gemacht.Jojo fehlt mir, aber am Samstag ist es dann soweit und wir haben uns wieder. Ist schon komisch räumlich getrennt zu sein, vorallem wenn der heimische Computer (wahrscheinlich) völlig im Acker ist. Hoffentlich fällt das Weihnachtsgelt nicht in irgendeine Steuerreformkacke und wir haben von dem dreizehnten Mohnatsgehalt nur 3,50 übrig. Falls dahingehend alles klappt bleibt noch die Frage was wir nehmen Apple gross oder lieber doch Mini....
Papa hilf.
Heute geht es dann los mit den Atomkraftwerken, wer will darf gerne beten. Übrigens auf diesem Wege vielen Dank für all die Komentare zum Thema.

27 Oktober 2005

Salzbergwerke, Seelsorge und Schuldenerlass

Ja was hat das denn alles miteinander zu tun Frau Günther ?
Also in Salzbergerwerken werden doch alter Reaktormüll deponiert, damit ist der Schrott zwar nicht aus der Welt, wirkt aber nicht negativ auf die Oberflächenbewohner.
Mein Herz ist mal wieder so ein Salzbergwerk. Ich bunker den radioaktiven, nicht vergebenen
Müll tief in mir drin in der Hoffnung, dass er keine Wirkung auf auf mich und die Menschen um mich herum hat. Hat er leider eben doch. Das Salz kann keiner brauchen, weil verseucht ist verseucht und ich geh auch nicht dorthin, weil ich Angst habe dass mir der Kram um die Ohren fliegt. Aber einen Vorteil gibt es: die Fässer erinnern ein wenig an die Ursache und warnen so vor erneuten Reaktorschäden. Jedenfalls will ich das nicht mehr und werde nächste Woche in die alte Heimat fahren und die Fässer entsorgen. Vielleicht hat der Herr ja ein paar himmlische EU-Staaten, in die ich den Kram verschicken kann.
Wat willst du machen?
Ich geh in Seelsorge.
(In Röhrenbach :-) glaubt man nicht an Seelsorge, sagten mir einige, da zieht man wohl nur schnell den neuen Menschen an. Leider wirkt der neue Mensch noch verstrahlt und deshalb gehe ich doch in SEELSORGE.)
Diese emotionalen Altlasten nerven mich langsam. Ich will Schuldenerlass auf allen Seiten; ich will vergeben und mir auch von Jesus anhören was mir zu vergeben ist. Wenn das vorbei ist, will ich nichts mehr schulden oder fordern. Hoffentlich bin ich danach klüger und mache keine atomaren Risikogeschäfte mehr.

Freundschaftsgedanken..........

Hier werden in nächster Zeit einige meiner Gedanken zum obigen Thema kommen, doch vorher zwei Links zu dem Thema Freundschaft bei der Weisen vom Hof und ihrer Nachbarin.
Sehr geile Texte Mädels.

23 Oktober 2005

Kultur

Gestern war ich mit meiner Kollegin Sophia auf der 4-ten Stuttgarter Kultunacht. Was soll ich sagen, es war witzig bis bizarr.
Wir sind relativ spät losgekommne, weil Sophia noch in der Schule gearbeitet hat. Seit ich sie kenne weiss ich, dass alle Ferien bei Lehrern gerechtfertigt sind und eigentlich noch viel zu wenig.

Als erstes sind wir uns zu Fuss ganz schnell durch den Regen gegangen, damit wir noch Schiller´s Räuber in gekürzter Fassung sehen konnten. Sehr geil, weil es waren Playmobilfiguren, die live abgefilmt wurden und dann in ganz gross auf der Leinwand zu sehen waren (mit Händen, die sie führten), die Synchronsprecher waren auch sehr geil. Jetzt muss ich mir das Drama auf jeden Fall mal mit echten Schauspielern ansehen, hoffentlich ist es dann trotzdem gut. Dort haben wir dann auch Silke getroffen, die aber leider bald nach Hause wollte.

Anschliessend haben wir auf die Seilbahn gewartet, vergebens. Die Seilbahn sollte uns auf den Südfriedhof bringen und dort wäre dann jemand gewesen, der uns vor der Leichenhalle Gruselgeschichten vorliest. Tja, das war dann nichts. Meine Strickjacke roch durch den Regen mitlerweile nach nassem Hund und meine Haare sahen aus wie nasser Irish Setter, passte dann wenigstens zusammen.
Als nächstes stand die Wagenhalle auf unserem Programm, wo es live Performances, Musik und Kunstinstallationen geben sollte. Als erstes wurde Sophia ständig gegrüsste und sie grüsste auch begeister zurück. Später erzählte sie mir dann, dass sie meistens Leute wiedererkennt, aber dann oft nicht weiss woher sie die Leute kennt. Sophia kommt ursprünglich aus irgendeinem schwarzafrikanischen Land, dessen Namen ich immer vergesse und fällt daher mit ihrer Hautfarbe immer ins Auge. Ich habe versucht sie zu trösten und ihr gesagt, sie hätte ein Dutzendgesicht.
Das erste, was wir uns in der Wagenhalle angesehen haben, war laut dem Typen der mit einrm Megafon rumlief "XY Figurentheater mit seinen riesen Kieseln". Im Hintergrund war ein Leinwand, auf der sehr geile Bilder vom Meer liefen, gigantische Wellen und Gischt und all das in etwas abstrakten blautönen. Leider wurde das ganze gestört, durch Trillerpfeifen. Aber die Leinwand gehörte garnicht zum geschehen. Als wir näher hingingen, sahen wir einen Zirkusdirektor der eine dicke ausgestpfte Jacke trug in die besagt Trillerpfiefe pustete und herrisch richtung Boden sah. Ich ging noch näher ran. Vor dem Direktor kullerten grosse, runde dinger rum, die die Grösse eines Hausschweins hatten, aber wie Kartoffeln aussahen. Der Zirkusdirektor schien die Kartoffeln davon abhalten zu wollen, dass sie romantisch miteinander wurden und sich vermehrten. Das wäre auch doof gewesen, weil es drei dieser runden Dinger gab und eines dann ja alleine gewesen wäre. Irgendwann hab ich dann kapiert das die runden Kartoffeln die "riesen Kiesel " waren, mehr habe ich nicht verstanden.
Danach gab es eine wilde Feurschow mit zwei wilden Mädchen, die wild zu "ETNOMUSIK" tanzten. Etno ist fast so schlimm wie EMO.
Die Instalationen waren der übliche Kram "Bausachen, Stühle und solche Dinge die irgendwie miteinander verbunden wurden, dazwischen noch ein bisschen Müll und keiner wird beim abbauen, wissen was er jetzt wegschmeissen darf und was Kunst ist. Ich hab auch prompt einen Fehler gemacht. Ich habe mich auf einen Styoporthron gesetzt neben dem Fotos eines Künstlers über einen Beamer liefen. Leider war der Stuhl ein Kunstwerk und nicht zum bequemen anschauen gedacht. Der Künstler wirkte etwas sauer.
Aber wir hatten ja noch einen Musikakt vor uns. Lauter Musiker (Flöte, Sitar, Schlagzeug, Sängerin, etc.) in weissen Atomreaktoranzügen, dazwischen mannshohe dreissig cm breite Leinwände und auf die ganze Bande wurde dann irgendwas per Beamer projeziert. Die Sängerin sang wenig und bewegte sich meist extatisch vor dem Mikro (ich glaube sie wollte nicht erkannt werden. Sie hatte ihre Kapuze bis runter zur Nase gezogen.). Wenn sie dann doch sang war es eigentlich sehr geil, hätte sie vielleicht öfter machen sollen. (ich frag mich was Björk dazu gesagt hätte?)
So das war meine Kulturnacht.

P.S. Heute abend kommt mein Mann nach Hause, hurra.

22 Oktober 2005

Beste Freundin

Das ist meine beste Freundin und Trauzeugin,die hinter mir. Wir sind mal wieder vor der Glotze eingeschlafen.
Stephie ist neun Monate Jünger als ich. Sie hat genau wie ich keine Geschwister und doch gibt es keine Frau mit der ich seelenverwandter wäre als sie. Wir kennen uns seit ihrer Geburt und am Anfang waren wir nur nett zueinander, wenn die Erwachsenen dabei waren. Als wir sechs waren verloren wir uns aus den Augen, aber mit dreizehn haben wir auf der gleichen Party nicht nur einander wiedergetroffen, sondern auch den gleichen Jungen geknutscht. (Er hat ihr anschliessend glühende Briefe geschrieben und mich freundlich gegrüsste). Erst drei Jahre später haben wir uns, nach meinem dritten Schulwechsel, in der gleichen Jahrgangsstufe wiedergetroffen. Erst haben wir viel miteinander gemacht und dann wieder weniger.
1993 nach dem Abi hat mir ihr Freund erzählt, dass sie die Ausbildung zur Krankenschwester im glieichen Krankenhaus machen würde wie ich. Da ich ein feiger Mensch bin, habe ich sie angerufen und geragt ob wir zusammne zum ersten Tag gehen könnten. Seitdem haben wir uns nie mehr aus den Augen verloren.
Mir dieser Frau habe ich immerwieder mein Herz geteilt. Sie gehört zu den weingen Menschen, die mir was sagen dürfen und denen ich dann auch abnehmen, dass sie es sagt, weil sie mich liebt. Marian Keyes würde sie als eine FfL bezeichnen, eine Freundin für´s Leben. Jemand dem man nicht vormachen kann, die weiss dass ich cholerisch und jähzornig bin, weil ich 1993 mal die Tür in meinem Zimmer eingetreten habe und die unsere Wohnung in allen Zuständen kennt. Ausserdem ergreit sie auch Partei für Jojo wenn wir uns gestritten haben, obwohl sie MEINE Freundin ist und auf meiner Seite stehen müsste.
Stephie gibt mir auch bei ein Paar Weinchen feine Ratschläge in Sachen Jesus obwohl sie ihn nicht gut kennt und er wenig in ihrem Leben rumspukt (d.h. sie hat ihn noch nicht in ihr Leben eingeladen).
Ausserdem hat sie noch einen netten Mann, einen Sohn und ein Haus und sie leiht mir ihre Sachen.
Sie scheint mir zu vertrauen, weil ich die Patentante ihrer Tochter bin.

21 Oktober 2005

Nur für den Roger


Jetzt habe ich allen Menschen die Erlaubnis erteilt bei mir zu komentieren.
Rotsch hat sich nämlich beschwert, dass er nur um mir etwas liebes zu schreiben einen eigenen Blog kreiern musste. OHHHHHHH der arme.
Er findet auch Blog-lesen und schreiben voll doof (deshalb hat er ja auch dem Morti und mir schon Komentare geschrieben und seit gestern ca. fünf Einträge geliefert :-) )
Wellcome on Board Rotsch

20 Oktober 2005

Volxbibel


Aktuelles Bild vom Volxbibelstand auf der Frankfurter Buchmesse und dem dazugehörende DJ.

17 Oktober 2005

Stress

Das Leben ist mal wieder schneller, als mir lieb ist.
Wir haben viel zu tun, was zum einen ein Zeichen, von erfolgreichem Arbeiten sein kann und zum anderen auch hinderlich in Sachen Zweisamkeit ist.
Das ganze Wochenende war unsere Wohnung eine Art Tonstudio um neue Mixes für die Webseiten aufzunehemen ( die sehr geil geworden sind), morgen ist bei nus in der Schule Elternabend, am Mittwoch abend atbeite der Jojo im Rohbau und Donnerstag geht es ab zur Buchmesse. Die anschliessende Woche wird wahrscheinlich wieder wild kommissioniert (was nicht mit Missioniert zu tun hat) und die Woche danach bin ich in Remscheid um ein paar nette Besuchen zu machen.
Also schnell, schnell den heutigen abend genossen. Solange die Welt sich wiedermal so schnell dreht gilt wohl CARPE DIEM!

15 Oktober 2005

Es röhrt am Bach

Häääää?
Naja röhren wie laut sein halt.
Mir fällt auf, dass bei all der Röhrenbach-Diskussion eines wenig bewertet wird (anscheinend) : die Frucht.
Mit den Röhrenbach-Infiltrieten kann ich diskutieren, hinterfragen anzweifeln, egal. Die, die ich bisher kennengelernt habe und mit denen ich über diese, für mich recht merkwürdige Theologie gesprochen habe (ich mag einfach keine 3 Prdigten am Tag oder Proklamier-Gehirnwäschen, was die Gerüchte berichten), strahlen Liebe aus. Sie erinnern mich an Jesus. Deshalb Röhren...die Liebe (ihr Umgang mit Kritikern) spricht laut.
Andere fühlen sich bei dem geringsten hinterfragen ihrer Position oder Taten, oder ihrer Art zu glauben gleich angemacht und schiessen hart zurück, auch auf die "Rhöries".
Ich frage mich ob es bei der Nachfolge Jesu um theologische Richtigkeiten geht, oder um die Frucht des Geistes: Liebe, Sanfmut. Selbstbeherrschung, Besonnenheit...........
Kommentare erwünscht.

14 Oktober 2005

Mal ganz platt

Komm wir reden über

Theologie ==> hitzige Diskussionen
Gemeindebau ==> Grosse Träumerein
Emerging Church ==> kontroverse Gedanken
grosse Männer/Frauen Gottes ==> Popstarschwärmereien

Komm wir reden mit Jesus ==> och nö

12 Oktober 2005

Antibiotika und andere Sachen


Seit Dienstag bin ich also auf Antibiose und was soll ich sagen: es hilft! Vielen Dank all ihr klienen Pilze, mit denen es begann. Jetzt bin ich krank geschrieben bis einschliesslich Freitag und die Zeit versuche ich recht gut zu nutzen. Ich schlafe ein wenig, lese nette Bücher (die nichts mit Theologie oder dem bösen EC-Wort zu tun haben) und mache Arzttermine. Am Freitag darf ich zum Hautarzt und von Daggi´s Eintrag inspiriert habe ich auch für diese Woche einen Termin beim Zahnarzt machen wollen. Der Termin ist im Dezember!
Jojo ist schon seit gestern wieder gesund.

09 Oktober 2005

Virus und Bazillus

Tanja hat seit Freitag Nacht dicke Mandeln und Fieber. Jojo hat seit heute eine Krankheit die ihn recht zügig zur Toilette führt.
Die Günthers sind krank, die Wohnung eine art Karantänezone. Nachbarschaftshilfe funktioniert gut, Steffi kam mit lecker Medikamenten (Gott segne die Medikamentenschränke der Krankenhäuser :-) ), und "gute-Besserungswünsche" vorbei.
Helen fragte nach dem werten befinden....
Versorgung läuft noch gut (DVD´s vorhanden, Lebensmittel genug da).
Morgen machen wir einen Familienausflug zum Hausarzt.
Gebete erwünscht
die Günthers

06 Oktober 2005

Freie Assoziationen

Radeln entspannt. Alles möglich zieht an mir vorbei, ähnlich wie beim zugfahren, aber hier ist das Tempo assoziationsfreundlich. Jeder Gedanke hat Zeit hochzukommne und in Ruhe mit der Fantasie in meinem Hirn irgendwelche Verbindungen einzugehen.
Überall Pärchen, der ganz Park ist voller Pärchen die händchenhaltend, mehr oder weniger verschlungen auf den Bänken sitzen==>Aha, es wird Winter. Die haben sich gesucht und gefunden weil sie Angst vor dem Winter haben.
Ein Saxophonspieler am alten Schloss, ein Papagei auf seiner Schulter. Ich radel an zwei Leuten vorbei, die über Selbstverwirklichung sprechen. ==> Man müsste hier einen Film drehen. Der Sophontyp und sein Papagei, immerwieder ein Kameraschwenk zu denen, die ganze Zeit läuft die Saxophonmusik im Hintergrund, wird leiser und lauter. Menschen gehen durch den Park und jeder redet irgendwas von Therapie, Seelsorge der ganze Psychjargon eben. (könnte von Woody Allen sein ==> vielleicht bin ich ja eine deutsche Woody Allen)
Ich fahr an Wildgänsen vorbei, die im Park Pause machen. ==>Mir fällt ein Lied von Grönemeyer ein: "Wenn die Vögel nach Süden ziehn...."
Ein Radler fähr laut singend einen Berg runter.==> Mensch der traut sich was. Der ist bestimmt schon fünfzig. Vielleicht mach ich das auch wenn ich älter und mutiger geworden bin. (hoffentlich hält mich dann niemand für senil)

Neben dem "Enten füttern verboten" Schild stehen Leut und füttern Enten.==> Ist das die Rebellion der kleinen Leute? Anarchie für Anfänger (die Fortgeschritten tanzen vielleicht über den Rasen auf dem das "Rasen betreten verboten" Schild steht Flamenco). Warum füttern Leute eigentlich Enten? Sehen die so hilflos aus? Oder hat das einfach was meditatives, wie Steine übers Wasser hüpfen lassen (was sie ja nicht können, weil die Enten im Weg sind). Aber das fände ich cooler. Ich möchte mal an dieser Stelle vorbei fahren und sehen wie die Leute, mit einem ganz versonnenen Gersichtsausdruch Enten steinigen. (Genau das ist es. Ich mache mich damit selbständig: Entensteinigung en Gros).
Die mulis am Zoo sind weg.==> Schade.
Ich fahr an einem Schwan vorbei, der sich hinter seinen nicht vorhandene Ohren kratz.==> Das Tier wirkt plötzlich menschlich...Warum hat er vorher so erhaben, fast schon nicht-zu-dieser-Welt-gehörend gewirkt?
Die Nordic-Walker sind aus der Sommerpause wieder da.==>Naja bevor die dicken Hausfrauen nen Schlaganfall bekommen und dann tod auf dem Radweg liegen, sollen sie besser im Hochsommer auf den Heimtrainer gehen.
Am Palast der Republik ist weniger los.==> Wann schliesst der eingentlich?
Das Paar, das mir sonst morgends entgegen kommt geht einen anderen Weg entlang.==>Ob die eine Art saisonabhämgigen Arbeitsweg haben. "Komm Harald, heute ist der 4. Oktober, Zeit für den anderen Weg.

04 Oktober 2005

Nur mal so


Was für ein feines Blümchen.
Ich kanns immernoch! Bilder einbauen meine ich!

03 Oktober 2005

Marktwert

Wer verlinkt wen ?
Bin ich bei X verlinkt?
Wenn nicht warum nicht?
Werde ich a) nicht gemocht? (sehr wichtig für liebesbedürftige Blogger wie mich)
b) nicht interlektuell ernst genommen (sehr wichtig für dazgehörenwollende Blogger auch wie mich)
c) ist doch egal macht trotzdem Spass (auch ich).

Wie ich darauf komme? Ich surfe über die Blogs und entdecke, dass man Leute nach interlektuellem Anspruch, ich-mag-den-eben, der -hat-mich-auch-verlinkt oder der-schreibt-ganz-nett verlinken kann.
Als ich noch davon geträumt habe eine grosse Predigerin für den Herrn zu werden, waren für mich Städte und Lokations massgeblich. Hamburg, Bielefeld Freakstock-Mainstage; wer da schon war hatte meinen Respekt und ich wollte da auch mal hin. Beim bloggen habe ich mich dabei ertappt, dass ich auf die Blogs surfe die andere Blogger, die ich mag und schätze, verlinkt haben. Jetzt bin ich in der Phase selbst verlinkt zu werden und surfe hier und da hin, manchmal nur um zu sehen, ob mich wer verlinkt hat (weil dann mag der mich ja :-) ).
Ist das jetzt Menschenfurcht? Marktwert testen?
Ist ja eigentlich egal.
Falls es euch ähnlich geht, oder ihr von solchen profanen Dingen nicht im geringsten beeinflusst werdet, lasst es mich wissen.

02 Oktober 2005

Die Enge Der Nähe

Alle reden über Lebensgemeinschaften, klösterliches miteinader, Lebensfreundschaften etc.
Ich will das auch. Ich will aber auch nichts wollen was ich nicht kriegen werde. Blos nicht zu viel von mir zeigen, nicht lästig werden, klammern, nerven oder zu nahe kommen im allgemeinen. Für ganz nah und ganz enge Feundschaft ist ja eh mein Mann da! <-- Hab ich mal gehört. (würg) Heiratet man deshalb, weil alle anderen es nicht mit einem aushalten? Hat Gott mich also nicht zur Gemeinschaft geschaffen (mit ihm und mit anderen) sondern zur Ehe?
Ich will das nicht glauben. Es muss anders gehen. Mich interessier nicht die Gesellschaft in der wir leben (die ist halt so distanziert) oder die gestresste Christenheit (Du da kann ich nicht da habe ich eines von meinen sieben Leiter/ oder Mitarbeitertreffen) und auch nicht meine Angst dass mir jemand zu nahe kommen könnte ( Kaum kommt jemand mit einer Frage, einer Äusserung zu nahe bin ich auf Rückzug.) Ich will trotz meiner Unzulänglichkeiten und trotz der Unzulänlichkeiten von anderen Beziehungen bauen, die über drei Abendessen im Jahr hinausgehen.
Gut dann werde ich vielleicht verletzt oder kriege nicht was ich wollte, aber dann kann ich wenigstens sagen, dass ich es versucht habe.
eure Donna Quichotte

26 September 2005

Nur so

Da habe ich gestern drei Stunden vor unserer Mühle gesessen, die sich Computer nennt und ich habe einen feinen neuen Hintergrund und weiss auch wie man Fotos in die Posts setzt. Hurra!

Ich habe in den letzten Tagen so oft geschrieben, weil sonst der Jojo oft davor sitzt und Sachen macht, oder ich auch recht müde und voller Gedanken in Sachen Arbeit war. Arbeiten macht echt Spass. Vor einigen Jahren habe ich gedacht, dass Arbeit so eine Bestrafung Gottes für den Sündenfall war. Ich habe schon manchmal lustige Vorstellungen, gut das Jesus die regelmässig mit mir entrümpelt.
Ich hatte von Samstag bis Sonntag Besuch aus Remscheid (ein Kumpel aus England hat uns erklärt das sich Remscheid wie irgendein englischer Slang anhört "Ramshit" und dann heisst es Ziegenscheisse. Die Engländer sind schon witzig.). Auf jeden Fall war es nett und ich habe mal wieder viel gelernt und gehört vom Jesus in meinem Besuch. Das ist eine Sache, die ich eh besonders mag; Jesus in anderen. Wahrscheinlich hat deshalb jeder Christus in sich, damit wir Gemeinschaft haben und nicht wie die einsamen "Christboys" und "Christgirls" in den Sonnenuntergang reiten.

25 September 2005

Himmel


Himmel. Es gibt ganz eindeutig Himmländer, Leute denen es völlig bewusst ist, dass sie in den Himmel kommen und dass es dort wunderschön sein wird.
Diese Gabe fehlt mir fast völlig. Aber wenn der Himmel wunderschön wird, wie die Himmländer sagen und der Jesus ja schon seit über 2000 Jahren an meiner Wohnung baut, dann hab ich noch einen Wunsch. Jojo soll mit mir zusammen in der himmlischen Wohnung leben. Mir ist egal ob wir dann verklärt sein werden (was ist das eigentlich, verklärt? Kommt dann der himmlische Weissmacher und alles ist entschwärzt oder entsündigt?). Mir ist auch egal ob man dann keinen Sex mehr hat, obwohl ich es mir unter all den Erdensachen, die dort nicht sind wohl öfters fehlen wird, aber Jojo soll mit. Wenn der Heiland uns hier zusammen toll findet und ein-Fleisch findet, dann bitte im Himmel erst recht. Ich rock doch nicht mit meinem besten Freund hier unten rum und dann wohnt der in Ewigkeit in einer ganz anderen Ecke (.......der Unendlichkeit?).
Also Jesus, du bist mein Freund und Jojo ist dein Freund, bitte lass uns zusammen im Hiimelland wohnen.

22 September 2005

Und was geht so ab....?

Tja, was geht so ab in meinem Leben?
Die Waage zeigt weniger an und ich bin ganz gut im Rennen, glaub ich jedenfalls. Wenn ich weiter durchziehe und auch in der Wheinachtszeit nicht übermässig auf den Kalorienputz haue, könnte ich zum "Heiligen Fescht" schlank um die Tanne tanzen.
Vielleicht nichtnur schlank, sondern auch knackig, weil ich ganz tapfer zur Arbeit und zurück radel (dafür darf ich dann auch täglich vier Pünktchen mehr futtern).
Sonst hat die Arbeit wieder angefangen und ich häng mich ziemlich rein. Nach einem Jahr habe ich das Gefühl in etwa bescheid zu wissen und nicht mehr in allem fremd und unerfahren zu sein. Ausserdem habe ich auch eine neue Gruppenleitung, die mich viel ausprobieren und eigene Ideen einbringen lässt. Ich bin schon ein spezielles Ding; wenn ich das Gefühl habe kontrolliert zu werden und merke, dass man mir nicht vertraut, ziehe ich mich zurück und mache dann fast automatisch Fehler, oder aus Angst eben garnichts. Das hatte ich eigentlich immerwieder auf die eine oder andere Art. Dieses Jahr habe ich den Eindruck, dass mir Vertrauen entgegengebracht wird und ich mitgestalten darf und schon empfinde ich Überstunden, als etwas das Spass macht und ich arbeite echt gerne.
Was ist noch anders? Ich empfinde keine grossen Diskrepanzen mehr zwischen meinem "frommen" Leben und meinem Leben in der "Welt". Das liegt bestimmt daran, dass ich mich gemeindlich nicht engagiere, aber auch daran dass ich auf der Arbeit (hier sagt man:"Im G`schäft") echt bin. Ich entschuldige mich nicht wenn es auf Jesus oder Christen zu sprechen kommt und ich habe keine Angst davor ausgelacht zu werden. Das liegt wahrscheinlich an Gott und auch daran, dass meine Vorgesetzten eine gute Meinung von Jesusfreaks haben (da arbeiten noch drei andere Freaks) und einer der Allerobersten Christ ist. Ich bin echt so froh und dankbar darüber.
Mit einer Kollegi, die in eine FEG geht treffe ich mich jetzt an einem Tag der Woche, nach Feierabend zum beten. Bis jetzt war es zweimal und es war so geil! Fast wie die Schülerbibelkreise früher:-), damals fand´ich die aber doof.

Tja und dann mache ich mir noch Gedanken ums Predigen. Ich halte mich selber für eine Predigerin (ich hab´auch ein rosa T-shirt auf dem das steht), aber ich halte nichtsmehr von der Art wie ich gepredigt habe und wie ich Predigten bei anderen erlebt. Also tue ich es nicht und bin ganz dankber dass ich auf meiner Arbeit ab und an etwas von Vorne sagen darf.
Was macht man/frau wenn Gott die Gabe gab, aber die bisherigen Möglichkeiten der Ausübung nicht mehr in Frage kommen? Mir sind so viele Sachen aufgefallen, die ich nicht gemacht habe und Sachen, die ich falsch gemacht habe. Ich habe so viel Fragen.
Will Gott dass wir uns einmal die Woche einen Vortrag anhören?
Das wären 52 Vorträge pro Jahr plus 3 zusätzliche an Freakstock plus 4 Seminare A 3 Predigten. Zusammen macht das 67 Predigten die unser Leben mit Jesus leiten und lenken sollen. Sorry, aber soviel kann ich mir nicht merken und umsetzen. Wenn ich zurückschaue, haben mich ca. 10 Predigten Maßgeblich geprägt und dazu kommten noch ca 3 pro Jahr, die mich zum Nachdenken animieren. Eigentlich müsste ich also nur 4 Predigten pro Jahr mitmachen (jetzt muss ich nurnoch die finden, durch die Gott mich prägen will).
Warum habe ich soviel in: "....man sollte, man müsste...ich finde es wichtig etc" gesprochen, wenn ich eigentlich das klare Gefühl hatte das Gott etwas konkret ansprechen wollte? Warum kommen die meisten Prdigten bei einer moralischen To-do Liste raus mit der anschliessendem Empfehlung in Seelsorge zu gehen, wenn es nicht klappt? Wo ist die befreiende Botschaft Christi?
Warum müssen Predigten rund sein und warum muss der Prediger alle Fragen und die passenden Antworten haben? Warum kommt soviel Buße und "streng dich an" rüber, wenn Gott doch Gnade und Liebe ist?
"oh, Tanja, du musst ja eine derbe böse Gemeinde haben, oder gehabt haben".
Nein habe ich nicht und was Predigten angeht waren die Gemeinden nicht schlechter, als die in der ich jetzt bin. Was ich hier schreibe entspricht meinem momentanen Bild der Gemeindelandschaften!
"Ja aber es gibt so viele inovative Arten zu Predigen. Hast du es schonmal mit Powerpoint versucht?"
Ich meine hier nicht die Arten zu predigen.....die sind meist langweilig, auch mit Powerpoint. Ich meine die Inhalte, oder den Anspruch an die Inhalte.
Soweit erstmal die Fragen, weitre brüte ich noch aus.

08 September 2005

weight watcher

Ich bin mal wieder an dem Punkt angelangt, wo ich immer lande, wenn die Waage stramm auf die achzig zu marschiert. Das ist jetzt das dritte Mal. Ich nehm ja auch ganz toll ab und ich fühl mich dann besser und mein Rücken ist dankbar und ich entdecke dann auch Muskeln, von denen ich dacht sie wären ausgewandert, aber dann kommt wieder irgendetwas dazwischen und ich muss essen!
Ich kenne mein Essverhalten, Stress und Langeweile kombiniert mit Trauer. Jedenfalls war es die letzten Male so. Beim erst mal Zunehmen hatte ich mit dem Rauchen aufgehört und da war mir immer so langweilig an den Händen und an den Gerschmacknerven und dann war ich plötzlich ganz schwer, also abnehmen und Sport.
Hat gut funktioniert aber dann starb mein Vater und wir haben `ne neue Gemeinde gesucht, alles Gewicht wieder rauf. Dann war alles soweit klar und ich hab diesmal mit meinem Mann zudsammen tapfer abgenommen, dann sind wir aber umgezogen und ich hab bei einem komplett neuen Job angefangen, also alles wieder rauf, allerdings nur bei mir, nicht bei meinem Mann :-)!

Jetzt also wieder los und die Ernährung umstellen und die Umstellung diesmal hoffentlich behalten, denn die Haut macht zehn bis fünfzehn Kilo rauf und runter auch nicht mehr so mit wie früher (gell Mädels?).
So jetzt reiss ich mich zusammen und jammer den Roger voll, weil der macht schon seit drei Monaten weighties (so nennt meine beste Freundin den Spass) und sieht schon ganz durchtrainiert und verdünnt aus. Ausserdem ist der ein Freund und lobt mich.

06 September 2005

Die Normalität der Norm

Der Mensch ist ein Herdentier und deshalb orientiert er sich an den Meinungen und Lebensweisen die er/sie so um sich sieht. Man tut Sachen oder tut sie nicht, weil andere sie tun oder eben nicht.
Aber gibt es denn noch wirklich sowas wie eine Norm? Was tut ein guter Christ oder was vermeidet man?

Was ist normal radikal in der Postmoderne?
Daggi lebt Jüngerschaft auf ihrem Hof, verbindliche Nachfolge. (Hoffentlich habe ich das richtig verstanden?)
Joscha baut Gemeinde mit seinen Freunden.
Kubik haben ein Cafe´.

Wie lebt man Ehe in der Postmoderne? Seid fruchtbar und mehret Euch; heisst das macht viele Kinder oder baut Gemeinden oder habt Gemeinschaft oder alles auf einmal?
Da hat ein Paar die Entscheidung getroffen keine eigenen Kinder zu bekommen aber vielleicht zu adoptieren.
Andere kriegen ganz viele Kinder.
Wieder andere entscheiden sich bewusst keine Kinder zu bekommen um den Kopf ganz für die Sachen frei zu haben die sie als wichtig empfinden.
Getrennte Schlafzimmer oder Einzimmerwohnung?
Sie geht arbeiten er macht sich selbständig. Er erzieht die Kinder sie studiert. Beide leben von dem was Gott ihnen gibt.

Es scheint keine Orientierungspunkte mehr zu geben, die ganz allgemeingültig sind. Da kann ich hier was lernen und dort was neu entdecken, aber es scheint fast so, als gäbe es kein Lebenskonzept, für jeden gilt oder auch nur von manchen am Stück übernommenwerden könnte.

29 August 2005

Unwort der Christenheit

Ich habe ein Unwort gewählt: vollzeitlicher Dienst.
In der leistungsorientierten Christenheit trennt dieses Wort die krassen Christen (die hundert und mehr Prozent für den Herrn geben), nämlich die im vollzeitlichen Dienst sind, von denen die nicht so krass sind und nur Ärzte oder Klemptner oder Arbeitslos oder so. Letztere sind nämlich nicht so hundertprozent unterwegs, weil sie ja in der Welt arbeiten.
Die Vollzeitler werden auch ein bisschen bewundert, weil die ja nicht auf der Arbeit gemoppt werden oder doofe Arbeitszeiten haben.
Was für ein Quatsch. Wenn ich Christ bin bin ich das immer 100 Prozent, vielleicht sieht man das nicht, oder merkt es nicht, aber ein Kind Gottes bin ich immer. Und einige haben eben die Berufung an der Christenheit zu dienen und dort zu Arbeiten und andere haben halt die Berufung anderen zu dienen und in der sogenannten Welt zu arbeiten. Da ist nichts besser oder schlechter, ruhmreicher oder lausiger vor Gott. Das ist nur in den Köpfen so, war es jedenfalls lange in meinem.


P.S. Ich weiss nicht wie man spam-comments rausbekommt. Weiss das jemand?

25 August 2005

kulturelle Relevanz oder eher authentisch Leben

Tja, wenn ich jetzt tief theologisch wäre, oder wenigstens in eigenen Worten wiedergeben könnte was imerging church ist.... dann hätte ich vielleicht ein Recht darauf meine Gedanken zu dem Thema Relevanz und Unterschied machen als Christen zu schreiben. (denkt mein ich, dass von den vielen interlektuellen Bloggs ganz beeindruckt ist). Aber ich will in meinem Block ja meine Gedanken schreiben und ich bin eben nicht interlektuell.... also frischer Mut und los.
Wenn kulturelle Relevanz heisst, dass wir Gottesdienst in Discos machen um in der Welt zu sein um dort als Fromme derbe zu leuchten, dann geht das doch meistens in die Hose. Die aktuellste Disse der Stadt wird rausgesucht und dort wird dann der jeweilige Standardlobpreis mit der Art wie in der jeweiligen Gemeinde halt gepredigt wird performed. Kein Wunder, dass wir damit doof aussehen. Mir kommt das wie ne Mogelpackung vor. Wenn ich weggehe und feier, will ich weggehen und feiern und nicht in einen Gottesdienst, sonst würde ich in einen Gottesdienst gehen.

Gut geklugscheisst also wie dann?
Na wenn wir als Christen doch in Jesus das Leben haben und wir immer mit ihm leben, warum können dann nicht die Christen, die eh in die Disco gehen, nicht dort auch das Leben und somit den Lebensgeber feiern. Vielleicht ist das für Gott schon Gottesdienst. (siehe Freakstock 2003 und 2005 der Samstag/ abends im Koffeezelt).
Wie oft denken wir dass Gott ein extra Biotop gebaut werden muss, damit er sich bei uns wohlfühlt. Oder brauchen wir das Biotpo damit wir Gott fühlen können?
So wie Gott uns begegnet ohne dass wir uns entsündigen oder innerlich fromm verkleiden müssten, so begegnet er doch auch denen, die ihn nicht kennen. Wir waren vor ein paar Tagen nochmal am Cafe del Mar um uns den Sonnenuntergang mit ca. 2000 anderen Menschen anzutun. Als die Sonne das Meer berührte (zu einer musikalisch sehr geilen Untermalung) haben die Leute geklatscht, gejubelt und gepfiffen. Das war Anbetung für den Gott den die Meisten nicht kannten. Ich habe da gestanden und nurnoch gestaunt. Gott hat mal eben eine verschwenderische Performance gerissen ohne anschliessendem Aufruf oder ähnlichem.
Ich erlebe Jesus immermehr dort wo kein Gottesdienst ist, sondern da wo mir Jesus in Geschwistern begegnet, in Diskos, Kneipen, Sonnenuntergängen und in meiner Wohnung.
Wenn er mir so begegnet, vielleicht will er auch anderen so begnen und ich muss das Biotop nicht mitschleppen, vielleicht kann Gott sich selber vorstellen?
Ja wie denn ohne Zeugniss, Evangelisation und Predigten?
Ich weiss es nicht, habe keine Vorstellung oder Vision davon. Aber wenn ich ins Kino gehe, gehe ich ja auch als Jünger ins Kino und auch dort stehe ich nicht mitten im Film auf und halte einen Vortrag über die Liebe Gottes. Dennoch bin ich auch dort Christ.
Ich möchte nie mehr irgendwohin gehen um irgendwelche Gespräche über den Glauben mit Leuten anzuzetteln und dann die Leute in bekehrt oder nah dran auf mein Glaubenskonto zu verbuchen. (das habe ich nämlich mal gemacht).Wenn ich Leute kennenlerne dann lerne ich sie kennen wie sie sind, und sie lernen mich auch kennen, also auch mein Leben mit Jesus und wie ich das eben lebe.




19 August 2005

del mar?

Hallali und Hallo,
Cafe del Mar ist nu auch nicht das, was ich mir immer darunter vorgestellt habe. Die wahre Party scheint ein Cafe weiter zu sein! Mango!, jede Menge voellig besoffene Englaender und ein Strand der an den Aschenbecher in einer geschlossenen Psychatrie erinnert machen dem Party-gedoene nicht genug abbruch. Ich wollte auf jeden Fall mitmachen. (In der Welt aber nicht von der Welt :-) ). Denker viel ueber Daggis Eintrag zum Thema Relevanz nach und was ich dazu denn denke; ist dann wohl das erste Mal in meinem Leben, dass ich lang ueber etwas nachdenke und erst dann mit dem Erguss rausruecke.
Auf jeden Fall ist der Urlaub ein ganz feines Geschenk vom Jesus.
Leider kann man keinen Urlaub von sich selbst machen. Ich war heute ganz noehlig und eigen und baehhhh. Zum Glueck sind wir so einr nette Gruppe, dass ich mich absetzen konnte und keiner das komisch fand.
Ich brauche einfach zwischendurch mich und mich und auch Jesus weil sonst bin ich zu alleine.
bis bald, hoffe ihr habt nettes Wetter
die Tankfrau

13 August 2005

Ab in den Süden

Ich verabschiede mich jatzt mal für zwölf Tage...Es geht in den Urlaub.
Morgen um zwölf fahren wir los und ich bin zu müde um Koffer zu packen...also morgen früh raus und dann alles schnell-schnell, wie wir so sind :-)!
bis dann und allen Daheimgebliebenen einen sonnigen Sommer
die Tankfrau

11 August 2005

Im Kino....

Erstmal waren wir zu spät. Das ist mir noch nie passiert, dass ich zu spät zum Film komme. Dann stirbt Bruce in den ersten zehn Minuten. Der Typ ist der Grund gewesen, warum ich in den Film wollte. Bruce Willis ölverschmiert und ein bisschen blutend; das wollte ich sehen. Was habe ich gekriegt? Bruce war nichtmal im Unterhemd und dann hat er sich auch noch erschiessen lassen. Lag wahrscheinlich am fehlenden Unterhemd.
Tobi steht im Film auf, geht raus, kommt wieder und sitzt plötzlich eine Reihe vor mir. Da hab ich erstmal vorsichtig an mir gerochen, ob ich vielleicht stinke. Das ganze war aber ein Missverständnis, er hatte sich in der Reihe vertan und als er freundlich neben sich lächelte war er erst etwas verstört, weil er das Gesicht nicht kannte. :-)
So gegen das letzt Viertel des Films schmiert die Festplatte ab (ich hab nämlich gestern gelernt, dass die Filme auf Festplatte geliefert werden). Alle warten, gehen rauche etc. Auf jeden Fall ging dann nichts meht und wir haben unser Geld wiederbekommen.
Wie war denn der Film?
Auch ohne Ausfall und verirrtem Tobi, fand ich ihn Dadaistisch (hoffe ich hab es richtig geschrieben) bis ga-ga. Sehr geil gemachte visuelle Sachen, Comic Dialoge und kein echter Held zum verlieben (klar Bruce starb ja auch schon nach zehn Minuten).
Jetzt weiss ich zwar nicht wie es ausgeht, aber da Bruce eh schon Tod ist kann ich mir das Ende auch mal erzählen lassen.

10 August 2005

Urlaub

Ich habe seid 1993 nichtmehr soviel Urlaub am Stück gehabt, Hurraaaaaaa!
Endlich habe ich mal nicht das gefühl mich schnell entspannen zu müssen, sondern richtig spielen zu können und für aslles Zeit zu haben. Soviel wie im Moment habe ich auch seid Jahren nichtmehr geschrieben, vielleicht macht Gott ja sein Versprechen wahr und ich kriege ide Gabe wieder (Hatte ich nämlich mal). Was auch immer wird ich es macht auf jeden Fall Spass.
Gleich geht es in die Spätvorstellung (Sin City) mit zwei Freunden und vorher noch fein ein Bierchen trinken....FERIEN. Ich bin so euphorisch, bald schreibe ich noch deutsche Astrid Lindgren Bücher. (Ferien i ...........) Am Sonntag geht es auch wirklich ab auf die Insel und das auchnoch vom Herrn gechenkt mit netten Leuten.
Leben ist doch nett.

ganz aufgeregt

Junge-junge ich bin ganz aufgeregt, wer wohl als erster/erste was schreibt.
Ziel der Geschichte ist auf jeden Fall meine Gedanken und Gefühle auf den Tisch zu legen und dann abwarten, was passiert.
Was einmal gedacht worden ist, kann nichtmehr zurückgenommen werden. (Die Physiker)
Was einmal geschrieben worden ist, wohl noch weniger.
Das einzige, was ich anzubieten habe ist jedenfalls ein Gedanken und vorallem Gefühlskomposium.
Ich bin weder genial, noch zielorientiert oder habe Ahnung über emerging church, Gemeindebau etc. Ich habe aber jede Menge Fragen und den Jesus lieb.
Mich interessiert das Leben in der Praxis und nicht nicht die Theorie über das Leben, wie es eventuell in der Praxis aussehen könnte, obwohl auch nett sein kann.
bis denne
firsttankgirl

es geht doch

mit hilfe der weisen vom hof endlich geschafft.
mein eigener block.
eine frau muss was eigenes haben.
der blogg als modernes jodeldiplom.
bis dann
firsttankgirl

09 August 2005

wie echt darf man sein

Ich frag mich seit einiger Zeit wie echt ich noch in der Gemeinde sein darf, nicht weil ich besonders sündig bin, ich denke ich entspreche dem Durchschnitt, sondern eher weil ich anscheinend im Moment die einzige bin, die die Unstimmigkeiten zwischen draussen (ausserhalb der Gemeinde) und drinnen (innerhalb der Gemeinde) zu stören scheint.
Vorweg:die Anfrage stelle ich nicht an eine spezielle Grupierung oder eine bestimmte Gemeinde, sondern an die Kirchenlandschaft schlechthin, allgemein und wer sich angesprochen fühlen möchte darf das gerne tun.
Wieviel Bier darf ich in der Gemeinde trinken und jetzt bitte ganz genau abstufen: wieviel Bier im Gottesdienst (nächste Abstufung: wenn ich predige oder nur teilnehme) und wieviel Bier in einer normalen Kneipe (weiter Unterscheidung: wenn Leute aus meiner Gemeinde anwesend sind, nur mit Heiden und auf dem Betriebsfest mit Chef).
Darf mein Rock überall die gleiche Länge haben oder Kürze? Wie tief darf der Ausschnitt sein um den heiligen Geist nicht zu hindern (innerhalb der Gemeinde) und wie tief muss er sein um evangelistische Gespräche zu provozieren (ausserhalb der Gemeinde)? ;-)
Was ist noch echt?
Was tue ich um ein tolles Vorbild zu sein und was von den moralisch richtigen Dingen tue ich weil Jesus es mir gersagt hat und meine Liebe zu ihm das Motiv ist?

Mir fällt jedenfalls auf das ich in der Vergangenheit viele Sachen gemacht habe:
1. weil ich gut wirken wollte (andere müssen mich bitte für geistlich halten).
2. weil ich ein gutes Vorbild sein wollte (was ja erstmal nicht schlecht ist).
3. weil ich religiös war/bin (was 1 und 2 erklären würde).

Was ist von meinem moralisch richtigem Verhalten echt? Was kommt aus der Liebe heraus? Was ist aus Vernunft? UND was ist einfach nur religiöse Scheisse?

Im Moment ist meine Lösung überall gleich zu sein (genau ich laufe jetzt mit zwei Dreiecken über den Dingern und einem 30 cm breiiten Gürtel um die Hüften, völlig besoffen und andere lustige Sachen machend durch die Städte).
Was ich eigentlich sagen will, ist dass die Frage was in der Gemeinde noch geht und was nichtmehr völlig bescheuert ist. Wie echt soll Jesus mich denn haben? Wie echt soll mich denn der Jesus in meinen Geschwistern erleben und wie echt darf der Jesusferne mich erleben?
Konkret zum Ausschnitt:
1. Wenn er Leute vom beten oder Lobpreisen oder Predigtzuhören abhält dann frag ich mich ob diese Leute mit Scheuklappen durch die Lande rennen, noch nie im Kino waren, ihren Fernseher verbrannt haben und nur zwischen 6Uhr und 7Uhr morgends in die Stadt gehen um ihre Erledigungen zu tätigen. Leute das ist das Leben!!! Wir schreiben das Jahr 2005 und nicht 1905!
Es gibt Frauen die wenig anhaben, guck woanders hin, du hast das Problem und nicht die.
Hab ich tiefe Auschnitte an? Nein, eher nicht.

Konkret zum Alkohol:
Ich mag es einfach nicht, wenn ich den Eindruck habe, das Leute ein Doppelleben führen. Wer wieviel oder wiewenig trinkt ist mir schnurz, es sollte nur das Leben wiederspiegeln, was man auch führt.
Nix trinken wegen "schwachen Geschwistern" finde ich sogar cool, wenn es von Herzen kommt un für Jesus ist.
In diesem Sinne
get real
firsttangirl