06 September 2005

Die Normalität der Norm

Der Mensch ist ein Herdentier und deshalb orientiert er sich an den Meinungen und Lebensweisen die er/sie so um sich sieht. Man tut Sachen oder tut sie nicht, weil andere sie tun oder eben nicht.
Aber gibt es denn noch wirklich sowas wie eine Norm? Was tut ein guter Christ oder was vermeidet man?

Was ist normal radikal in der Postmoderne?
Daggi lebt Jüngerschaft auf ihrem Hof, verbindliche Nachfolge. (Hoffentlich habe ich das richtig verstanden?)
Joscha baut Gemeinde mit seinen Freunden.
Kubik haben ein Cafe´.

Wie lebt man Ehe in der Postmoderne? Seid fruchtbar und mehret Euch; heisst das macht viele Kinder oder baut Gemeinden oder habt Gemeinschaft oder alles auf einmal?
Da hat ein Paar die Entscheidung getroffen keine eigenen Kinder zu bekommen aber vielleicht zu adoptieren.
Andere kriegen ganz viele Kinder.
Wieder andere entscheiden sich bewusst keine Kinder zu bekommen um den Kopf ganz für die Sachen frei zu haben die sie als wichtig empfinden.
Getrennte Schlafzimmer oder Einzimmerwohnung?
Sie geht arbeiten er macht sich selbständig. Er erzieht die Kinder sie studiert. Beide leben von dem was Gott ihnen gibt.

Es scheint keine Orientierungspunkte mehr zu geben, die ganz allgemeingültig sind. Da kann ich hier was lernen und dort was neu entdecken, aber es scheint fast so, als gäbe es kein Lebenskonzept, für jeden gilt oder auch nur von manchen am Stück übernommenwerden könnte.

Kommentare:

konomu hat gesagt…

Wäre ja auch schlimm, wenn es diese Lebenskonzepte geben würde: Es gibt immer jemanden, der nicht reinpasst.
Wie wär's statt dessen mit so ollen Sachen wie Aufrichtigkeit, Herzlichkeit, Treue... die sind flexiblere Normen ;)
Solange man aufgrund seiner Lebensweise Gott noch "in die Augen" und sich selber im Spiegel sehen kann wirds wohl passen...

mesii hat gesagt…

ja genau....sehe ich auch so.
es gab aber mal lebenskonzeptnormen und diese haben eben keinme totale gültigkeit mehr. ist mir aufgefallen.
:-)

konomu hat gesagt…

Es klang irgendwie als würdest Du es "bedauern". Wiedermal was wo reininterpretiert... ;)