27 Oktober 2005

Salzbergwerke, Seelsorge und Schuldenerlass

Ja was hat das denn alles miteinander zu tun Frau Günther ?
Also in Salzbergerwerken werden doch alter Reaktormüll deponiert, damit ist der Schrott zwar nicht aus der Welt, wirkt aber nicht negativ auf die Oberflächenbewohner.
Mein Herz ist mal wieder so ein Salzbergwerk. Ich bunker den radioaktiven, nicht vergebenen
Müll tief in mir drin in der Hoffnung, dass er keine Wirkung auf auf mich und die Menschen um mich herum hat. Hat er leider eben doch. Das Salz kann keiner brauchen, weil verseucht ist verseucht und ich geh auch nicht dorthin, weil ich Angst habe dass mir der Kram um die Ohren fliegt. Aber einen Vorteil gibt es: die Fässer erinnern ein wenig an die Ursache und warnen so vor erneuten Reaktorschäden. Jedenfalls will ich das nicht mehr und werde nächste Woche in die alte Heimat fahren und die Fässer entsorgen. Vielleicht hat der Herr ja ein paar himmlische EU-Staaten, in die ich den Kram verschicken kann.
Wat willst du machen?
Ich geh in Seelsorge.
(In Röhrenbach :-) glaubt man nicht an Seelsorge, sagten mir einige, da zieht man wohl nur schnell den neuen Menschen an. Leider wirkt der neue Mensch noch verstrahlt und deshalb gehe ich doch in SEELSORGE.)
Diese emotionalen Altlasten nerven mich langsam. Ich will Schuldenerlass auf allen Seiten; ich will vergeben und mir auch von Jesus anhören was mir zu vergeben ist. Wenn das vorbei ist, will ich nichts mehr schulden oder fordern. Hoffentlich bin ich danach klüger und mache keine atomaren Risikogeschäfte mehr.

Freundschaftsgedanken..........

Hier werden in nächster Zeit einige meiner Gedanken zum obigen Thema kommen, doch vorher zwei Links zu dem Thema Freundschaft bei der Weisen vom Hof und ihrer Nachbarin.
Sehr geile Texte Mädels.

23 Oktober 2005

Kultur

Gestern war ich mit meiner Kollegin Sophia auf der 4-ten Stuttgarter Kultunacht. Was soll ich sagen, es war witzig bis bizarr.
Wir sind relativ spät losgekommne, weil Sophia noch in der Schule gearbeitet hat. Seit ich sie kenne weiss ich, dass alle Ferien bei Lehrern gerechtfertigt sind und eigentlich noch viel zu wenig.

Als erstes sind wir uns zu Fuss ganz schnell durch den Regen gegangen, damit wir noch Schiller´s Räuber in gekürzter Fassung sehen konnten. Sehr geil, weil es waren Playmobilfiguren, die live abgefilmt wurden und dann in ganz gross auf der Leinwand zu sehen waren (mit Händen, die sie führten), die Synchronsprecher waren auch sehr geil. Jetzt muss ich mir das Drama auf jeden Fall mal mit echten Schauspielern ansehen, hoffentlich ist es dann trotzdem gut. Dort haben wir dann auch Silke getroffen, die aber leider bald nach Hause wollte.

Anschliessend haben wir auf die Seilbahn gewartet, vergebens. Die Seilbahn sollte uns auf den Südfriedhof bringen und dort wäre dann jemand gewesen, der uns vor der Leichenhalle Gruselgeschichten vorliest. Tja, das war dann nichts. Meine Strickjacke roch durch den Regen mitlerweile nach nassem Hund und meine Haare sahen aus wie nasser Irish Setter, passte dann wenigstens zusammen.
Als nächstes stand die Wagenhalle auf unserem Programm, wo es live Performances, Musik und Kunstinstallationen geben sollte. Als erstes wurde Sophia ständig gegrüsste und sie grüsste auch begeister zurück. Später erzählte sie mir dann, dass sie meistens Leute wiedererkennt, aber dann oft nicht weiss woher sie die Leute kennt. Sophia kommt ursprünglich aus irgendeinem schwarzafrikanischen Land, dessen Namen ich immer vergesse und fällt daher mit ihrer Hautfarbe immer ins Auge. Ich habe versucht sie zu trösten und ihr gesagt, sie hätte ein Dutzendgesicht.
Das erste, was wir uns in der Wagenhalle angesehen haben, war laut dem Typen der mit einrm Megafon rumlief "XY Figurentheater mit seinen riesen Kieseln". Im Hintergrund war ein Leinwand, auf der sehr geile Bilder vom Meer liefen, gigantische Wellen und Gischt und all das in etwas abstrakten blautönen. Leider wurde das ganze gestört, durch Trillerpfeifen. Aber die Leinwand gehörte garnicht zum geschehen. Als wir näher hingingen, sahen wir einen Zirkusdirektor der eine dicke ausgestpfte Jacke trug in die besagt Trillerpfiefe pustete und herrisch richtung Boden sah. Ich ging noch näher ran. Vor dem Direktor kullerten grosse, runde dinger rum, die die Grösse eines Hausschweins hatten, aber wie Kartoffeln aussahen. Der Zirkusdirektor schien die Kartoffeln davon abhalten zu wollen, dass sie romantisch miteinander wurden und sich vermehrten. Das wäre auch doof gewesen, weil es drei dieser runden Dinger gab und eines dann ja alleine gewesen wäre. Irgendwann hab ich dann kapiert das die runden Kartoffeln die "riesen Kiesel " waren, mehr habe ich nicht verstanden.
Danach gab es eine wilde Feurschow mit zwei wilden Mädchen, die wild zu "ETNOMUSIK" tanzten. Etno ist fast so schlimm wie EMO.
Die Instalationen waren der übliche Kram "Bausachen, Stühle und solche Dinge die irgendwie miteinander verbunden wurden, dazwischen noch ein bisschen Müll und keiner wird beim abbauen, wissen was er jetzt wegschmeissen darf und was Kunst ist. Ich hab auch prompt einen Fehler gemacht. Ich habe mich auf einen Styoporthron gesetzt neben dem Fotos eines Künstlers über einen Beamer liefen. Leider war der Stuhl ein Kunstwerk und nicht zum bequemen anschauen gedacht. Der Künstler wirkte etwas sauer.
Aber wir hatten ja noch einen Musikakt vor uns. Lauter Musiker (Flöte, Sitar, Schlagzeug, Sängerin, etc.) in weissen Atomreaktoranzügen, dazwischen mannshohe dreissig cm breite Leinwände und auf die ganze Bande wurde dann irgendwas per Beamer projeziert. Die Sängerin sang wenig und bewegte sich meist extatisch vor dem Mikro (ich glaube sie wollte nicht erkannt werden. Sie hatte ihre Kapuze bis runter zur Nase gezogen.). Wenn sie dann doch sang war es eigentlich sehr geil, hätte sie vielleicht öfter machen sollen. (ich frag mich was Björk dazu gesagt hätte?)
So das war meine Kulturnacht.

P.S. Heute abend kommt mein Mann nach Hause, hurra.

22 Oktober 2005

Beste Freundin

Das ist meine beste Freundin und Trauzeugin,die hinter mir. Wir sind mal wieder vor der Glotze eingeschlafen.
Stephie ist neun Monate Jünger als ich. Sie hat genau wie ich keine Geschwister und doch gibt es keine Frau mit der ich seelenverwandter wäre als sie. Wir kennen uns seit ihrer Geburt und am Anfang waren wir nur nett zueinander, wenn die Erwachsenen dabei waren. Als wir sechs waren verloren wir uns aus den Augen, aber mit dreizehn haben wir auf der gleichen Party nicht nur einander wiedergetroffen, sondern auch den gleichen Jungen geknutscht. (Er hat ihr anschliessend glühende Briefe geschrieben und mich freundlich gegrüsste). Erst drei Jahre später haben wir uns, nach meinem dritten Schulwechsel, in der gleichen Jahrgangsstufe wiedergetroffen. Erst haben wir viel miteinander gemacht und dann wieder weniger.
1993 nach dem Abi hat mir ihr Freund erzählt, dass sie die Ausbildung zur Krankenschwester im glieichen Krankenhaus machen würde wie ich. Da ich ein feiger Mensch bin, habe ich sie angerufen und geragt ob wir zusammne zum ersten Tag gehen könnten. Seitdem haben wir uns nie mehr aus den Augen verloren.
Mir dieser Frau habe ich immerwieder mein Herz geteilt. Sie gehört zu den weingen Menschen, die mir was sagen dürfen und denen ich dann auch abnehmen, dass sie es sagt, weil sie mich liebt. Marian Keyes würde sie als eine FfL bezeichnen, eine Freundin für´s Leben. Jemand dem man nicht vormachen kann, die weiss dass ich cholerisch und jähzornig bin, weil ich 1993 mal die Tür in meinem Zimmer eingetreten habe und die unsere Wohnung in allen Zuständen kennt. Ausserdem ergreit sie auch Partei für Jojo wenn wir uns gestritten haben, obwohl sie MEINE Freundin ist und auf meiner Seite stehen müsste.
Stephie gibt mir auch bei ein Paar Weinchen feine Ratschläge in Sachen Jesus obwohl sie ihn nicht gut kennt und er wenig in ihrem Leben rumspukt (d.h. sie hat ihn noch nicht in ihr Leben eingeladen).
Ausserdem hat sie noch einen netten Mann, einen Sohn und ein Haus und sie leiht mir ihre Sachen.
Sie scheint mir zu vertrauen, weil ich die Patentante ihrer Tochter bin.

21 Oktober 2005

Nur für den Roger


Jetzt habe ich allen Menschen die Erlaubnis erteilt bei mir zu komentieren.
Rotsch hat sich nämlich beschwert, dass er nur um mir etwas liebes zu schreiben einen eigenen Blog kreiern musste. OHHHHHHH der arme.
Er findet auch Blog-lesen und schreiben voll doof (deshalb hat er ja auch dem Morti und mir schon Komentare geschrieben und seit gestern ca. fünf Einträge geliefert :-) )
Wellcome on Board Rotsch

20 Oktober 2005

Volxbibel


Aktuelles Bild vom Volxbibelstand auf der Frankfurter Buchmesse und dem dazugehörende DJ.

17 Oktober 2005

Stress

Das Leben ist mal wieder schneller, als mir lieb ist.
Wir haben viel zu tun, was zum einen ein Zeichen, von erfolgreichem Arbeiten sein kann und zum anderen auch hinderlich in Sachen Zweisamkeit ist.
Das ganze Wochenende war unsere Wohnung eine Art Tonstudio um neue Mixes für die Webseiten aufzunehemen ( die sehr geil geworden sind), morgen ist bei nus in der Schule Elternabend, am Mittwoch abend atbeite der Jojo im Rohbau und Donnerstag geht es ab zur Buchmesse. Die anschliessende Woche wird wahrscheinlich wieder wild kommissioniert (was nicht mit Missioniert zu tun hat) und die Woche danach bin ich in Remscheid um ein paar nette Besuchen zu machen.
Also schnell, schnell den heutigen abend genossen. Solange die Welt sich wiedermal so schnell dreht gilt wohl CARPE DIEM!

15 Oktober 2005

Es röhrt am Bach

Häääää?
Naja röhren wie laut sein halt.
Mir fällt auf, dass bei all der Röhrenbach-Diskussion eines wenig bewertet wird (anscheinend) : die Frucht.
Mit den Röhrenbach-Infiltrieten kann ich diskutieren, hinterfragen anzweifeln, egal. Die, die ich bisher kennengelernt habe und mit denen ich über diese, für mich recht merkwürdige Theologie gesprochen habe (ich mag einfach keine 3 Prdigten am Tag oder Proklamier-Gehirnwäschen, was die Gerüchte berichten), strahlen Liebe aus. Sie erinnern mich an Jesus. Deshalb Röhren...die Liebe (ihr Umgang mit Kritikern) spricht laut.
Andere fühlen sich bei dem geringsten hinterfragen ihrer Position oder Taten, oder ihrer Art zu glauben gleich angemacht und schiessen hart zurück, auch auf die "Rhöries".
Ich frage mich ob es bei der Nachfolge Jesu um theologische Richtigkeiten geht, oder um die Frucht des Geistes: Liebe, Sanfmut. Selbstbeherrschung, Besonnenheit...........
Kommentare erwünscht.

14 Oktober 2005

Mal ganz platt

Komm wir reden über

Theologie ==> hitzige Diskussionen
Gemeindebau ==> Grosse Träumerein
Emerging Church ==> kontroverse Gedanken
grosse Männer/Frauen Gottes ==> Popstarschwärmereien

Komm wir reden mit Jesus ==> och nö

12 Oktober 2005

Antibiotika und andere Sachen


Seit Dienstag bin ich also auf Antibiose und was soll ich sagen: es hilft! Vielen Dank all ihr klienen Pilze, mit denen es begann. Jetzt bin ich krank geschrieben bis einschliesslich Freitag und die Zeit versuche ich recht gut zu nutzen. Ich schlafe ein wenig, lese nette Bücher (die nichts mit Theologie oder dem bösen EC-Wort zu tun haben) und mache Arzttermine. Am Freitag darf ich zum Hautarzt und von Daggi´s Eintrag inspiriert habe ich auch für diese Woche einen Termin beim Zahnarzt machen wollen. Der Termin ist im Dezember!
Jojo ist schon seit gestern wieder gesund.

09 Oktober 2005

Virus und Bazillus

Tanja hat seit Freitag Nacht dicke Mandeln und Fieber. Jojo hat seit heute eine Krankheit die ihn recht zügig zur Toilette führt.
Die Günthers sind krank, die Wohnung eine art Karantänezone. Nachbarschaftshilfe funktioniert gut, Steffi kam mit lecker Medikamenten (Gott segne die Medikamentenschränke der Krankenhäuser :-) ), und "gute-Besserungswünsche" vorbei.
Helen fragte nach dem werten befinden....
Versorgung läuft noch gut (DVD´s vorhanden, Lebensmittel genug da).
Morgen machen wir einen Familienausflug zum Hausarzt.
Gebete erwünscht
die Günthers

06 Oktober 2005

Freie Assoziationen

Radeln entspannt. Alles möglich zieht an mir vorbei, ähnlich wie beim zugfahren, aber hier ist das Tempo assoziationsfreundlich. Jeder Gedanke hat Zeit hochzukommne und in Ruhe mit der Fantasie in meinem Hirn irgendwelche Verbindungen einzugehen.
Überall Pärchen, der ganz Park ist voller Pärchen die händchenhaltend, mehr oder weniger verschlungen auf den Bänken sitzen==>Aha, es wird Winter. Die haben sich gesucht und gefunden weil sie Angst vor dem Winter haben.
Ein Saxophonspieler am alten Schloss, ein Papagei auf seiner Schulter. Ich radel an zwei Leuten vorbei, die über Selbstverwirklichung sprechen. ==> Man müsste hier einen Film drehen. Der Sophontyp und sein Papagei, immerwieder ein Kameraschwenk zu denen, die ganze Zeit läuft die Saxophonmusik im Hintergrund, wird leiser und lauter. Menschen gehen durch den Park und jeder redet irgendwas von Therapie, Seelsorge der ganze Psychjargon eben. (könnte von Woody Allen sein ==> vielleicht bin ich ja eine deutsche Woody Allen)
Ich fahr an Wildgänsen vorbei, die im Park Pause machen. ==>Mir fällt ein Lied von Grönemeyer ein: "Wenn die Vögel nach Süden ziehn...."
Ein Radler fähr laut singend einen Berg runter.==> Mensch der traut sich was. Der ist bestimmt schon fünfzig. Vielleicht mach ich das auch wenn ich älter und mutiger geworden bin. (hoffentlich hält mich dann niemand für senil)

Neben dem "Enten füttern verboten" Schild stehen Leut und füttern Enten.==> Ist das die Rebellion der kleinen Leute? Anarchie für Anfänger (die Fortgeschritten tanzen vielleicht über den Rasen auf dem das "Rasen betreten verboten" Schild steht Flamenco). Warum füttern Leute eigentlich Enten? Sehen die so hilflos aus? Oder hat das einfach was meditatives, wie Steine übers Wasser hüpfen lassen (was sie ja nicht können, weil die Enten im Weg sind). Aber das fände ich cooler. Ich möchte mal an dieser Stelle vorbei fahren und sehen wie die Leute, mit einem ganz versonnenen Gersichtsausdruch Enten steinigen. (Genau das ist es. Ich mache mich damit selbständig: Entensteinigung en Gros).
Die mulis am Zoo sind weg.==> Schade.
Ich fahr an einem Schwan vorbei, der sich hinter seinen nicht vorhandene Ohren kratz.==> Das Tier wirkt plötzlich menschlich...Warum hat er vorher so erhaben, fast schon nicht-zu-dieser-Welt-gehörend gewirkt?
Die Nordic-Walker sind aus der Sommerpause wieder da.==>Naja bevor die dicken Hausfrauen nen Schlaganfall bekommen und dann tod auf dem Radweg liegen, sollen sie besser im Hochsommer auf den Heimtrainer gehen.
Am Palast der Republik ist weniger los.==> Wann schliesst der eingentlich?
Das Paar, das mir sonst morgends entgegen kommt geht einen anderen Weg entlang.==>Ob die eine Art saisonabhämgigen Arbeitsweg haben. "Komm Harald, heute ist der 4. Oktober, Zeit für den anderen Weg.

04 Oktober 2005

Nur mal so


Was für ein feines Blümchen.
Ich kanns immernoch! Bilder einbauen meine ich!

03 Oktober 2005

Marktwert

Wer verlinkt wen ?
Bin ich bei X verlinkt?
Wenn nicht warum nicht?
Werde ich a) nicht gemocht? (sehr wichtig für liebesbedürftige Blogger wie mich)
b) nicht interlektuell ernst genommen (sehr wichtig für dazgehörenwollende Blogger auch wie mich)
c) ist doch egal macht trotzdem Spass (auch ich).

Wie ich darauf komme? Ich surfe über die Blogs und entdecke, dass man Leute nach interlektuellem Anspruch, ich-mag-den-eben, der -hat-mich-auch-verlinkt oder der-schreibt-ganz-nett verlinken kann.
Als ich noch davon geträumt habe eine grosse Predigerin für den Herrn zu werden, waren für mich Städte und Lokations massgeblich. Hamburg, Bielefeld Freakstock-Mainstage; wer da schon war hatte meinen Respekt und ich wollte da auch mal hin. Beim bloggen habe ich mich dabei ertappt, dass ich auf die Blogs surfe die andere Blogger, die ich mag und schätze, verlinkt haben. Jetzt bin ich in der Phase selbst verlinkt zu werden und surfe hier und da hin, manchmal nur um zu sehen, ob mich wer verlinkt hat (weil dann mag der mich ja :-) ).
Ist das jetzt Menschenfurcht? Marktwert testen?
Ist ja eigentlich egal.
Falls es euch ähnlich geht, oder ihr von solchen profanen Dingen nicht im geringsten beeinflusst werdet, lasst es mich wissen.

02 Oktober 2005

Die Enge Der Nähe

Alle reden über Lebensgemeinschaften, klösterliches miteinader, Lebensfreundschaften etc.
Ich will das auch. Ich will aber auch nichts wollen was ich nicht kriegen werde. Blos nicht zu viel von mir zeigen, nicht lästig werden, klammern, nerven oder zu nahe kommen im allgemeinen. Für ganz nah und ganz enge Feundschaft ist ja eh mein Mann da! <-- Hab ich mal gehört. (würg) Heiratet man deshalb, weil alle anderen es nicht mit einem aushalten? Hat Gott mich also nicht zur Gemeinschaft geschaffen (mit ihm und mit anderen) sondern zur Ehe?
Ich will das nicht glauben. Es muss anders gehen. Mich interessier nicht die Gesellschaft in der wir leben (die ist halt so distanziert) oder die gestresste Christenheit (Du da kann ich nicht da habe ich eines von meinen sieben Leiter/ oder Mitarbeitertreffen) und auch nicht meine Angst dass mir jemand zu nahe kommen könnte ( Kaum kommt jemand mit einer Frage, einer Äusserung zu nahe bin ich auf Rückzug.) Ich will trotz meiner Unzulänglichkeiten und trotz der Unzulänlichkeiten von anderen Beziehungen bauen, die über drei Abendessen im Jahr hinausgehen.
Gut dann werde ich vielleicht verletzt oder kriege nicht was ich wollte, aber dann kann ich wenigstens sagen, dass ich es versucht habe.
eure Donna Quichotte