02 Oktober 2005

Die Enge Der Nähe

Alle reden über Lebensgemeinschaften, klösterliches miteinader, Lebensfreundschaften etc.
Ich will das auch. Ich will aber auch nichts wollen was ich nicht kriegen werde. Blos nicht zu viel von mir zeigen, nicht lästig werden, klammern, nerven oder zu nahe kommen im allgemeinen. Für ganz nah und ganz enge Feundschaft ist ja eh mein Mann da! <-- Hab ich mal gehört. (würg) Heiratet man deshalb, weil alle anderen es nicht mit einem aushalten? Hat Gott mich also nicht zur Gemeinschaft geschaffen (mit ihm und mit anderen) sondern zur Ehe?
Ich will das nicht glauben. Es muss anders gehen. Mich interessier nicht die Gesellschaft in der wir leben (die ist halt so distanziert) oder die gestresste Christenheit (Du da kann ich nicht da habe ich eines von meinen sieben Leiter/ oder Mitarbeitertreffen) und auch nicht meine Angst dass mir jemand zu nahe kommen könnte ( Kaum kommt jemand mit einer Frage, einer Äusserung zu nahe bin ich auf Rückzug.) Ich will trotz meiner Unzulänglichkeiten und trotz der Unzulänlichkeiten von anderen Beziehungen bauen, die über drei Abendessen im Jahr hinausgehen.
Gut dann werde ich vielleicht verletzt oder kriege nicht was ich wollte, aber dann kann ich wenigstens sagen, dass ich es versucht habe.
eure Donna Quichotte

Kommentare:

denkpause hat gesagt…

Vielen Dank dafür!
Liebe Grüße nach Stuttgart, der Daniel

cee hat gesagt…

Hab manchmal auch das Gefühl, mein Mann wird einmal der EINZIGE sein, der mich überhaupt verstehen und lieben kann. Dabei hat man oft ein verzerrtes Bild von anderen Freundschaften. Viele so Gemeinschaften und Freundeskreise haben es supergut zusammen, solange es nicht darum geht, was wirklich tiefes anzusprechen. Leider! tiefe freundschaft mit jemandem haben heisst halt auch investieren, also auch mal verletzlich sein. Was du ja bestimmt bestens kennst aus deiner ehe... ich bin da noch zu jung um wirklich mitzureden... (-: