11 Dezember 2005

Vom Leben feiern

Nur ein paar unausgegorene Gedanken.
Ich war am Samstag auf einem Jungesellinnen Abschied einer Kollegin . Alles lief sehr nett und ordentliche ab, also keine Stripper oder anderen albernen Spielereiien. Nahdem wir Afrikanisch essen waren sind wir in einen ecvht schlechten Club gezogenn. Falls ihr mal ins sLändle kommt und somit dann auch nach Stuttgart.....geht niemals ins Move. Es war Ladies Night und deshalb gab es dann auch gleich eine Flasche Sekt für jeweils drei Mädchen. Irgendwann waren die zum Glück leer und ich konnte den Rest der Bande davon überzeugen noch weiter zu ziehen. Also auf in den Rohbau. Sehr geil!!!! Ich war um sechs zu Hause.
Die Party gestaltete sich unsere Teinehmerzahl betreffend wie die zehn kleinen Negerlein, ständig verschwand eine nach Hause. Die zukünftige Braut zog um fünf mit den beiden letzten Negerlein los und ich blieb als letztes Negerlein zurück.
Ich hab´mich dann in die tobende, tanzende, feiernde Menge gestellt und mir den Film mit dem Herrn angeschaut. Jedemnfalls kamen mir dann einige Parallelen zum Gottesdienst und Gemeinde in den beseelten Sinn. Da ich die Parallelen immernoch sehe hier die Ergüsse: Im Lobpreis tanzen einige andere stehen rum und sehen zu, bei einer Party auch. Bei einer Party trinken einige zu viel, im Lobpreis gehen einige religiös und erzählen dann vom Mikro die wirrsten Prophetien. Im Lobpreis fühlen sich einige vielleicht gezwungen mitzufeiern, obwohl ihnen nicht danach ist.....bei einer Party auch. Bei einer Party wird das Leben gefeiert, leider von den Meisten ohne den Lebensmacher zu kennen, im Lobpreis wir der Lebensmacher gefeirt, leider oft ohne das Leben zu kennen.
Bei einer Party glaubt man plötzlich den besten neuen Freund gefunden zu haben, weil man gerade in den gleiche Club geht und das hält vielleicht auch solange der Club der gleiche bleibt. Vielleicht finden sogar ein paar tiefe gespräche statt. In einer Gemeinde finden sich auch Sinnesgenossen, die nur so lange Feunde bleiben, wie man in die gleiche Gemeinde geht. Es hängt von Veranstaltungen ab, wie oft man die Meisten Leute sieht........
Wenn ihr euch jetzt vorstellt, dass ich nach diesen Gedanken tieftraurig nach Hause gegangen bin....weit gefehlt. Ich habe mein Heinecken ausgetrunken, die Zigarette ausgemacht (ja ich war dann doch so betütert, dass ich mal wieder rauchen musste) und bin mit einem lächeln nach Hause.
Ich hatte lange nichtmehr so geielen Lobpreis.

Kommentare:

Bernhard hat gesagt…

Mesiis Welt. Sehr geile Beobachtungsgabe haste ja schon immer gehabt :o) Schön, wieder mitzubekommen, was so geht bei dir. Ich bin onblogg. Liebe Grüße aus Frankfurt.
jaso, st.nobby gefiel mir besser... :o)
prost, mesii!

Josha Eisenhut hat gesagt…

:)

cee hat gesagt…

danke für den wirklich super beitrag!!! du bist super!!!!!!!