26 Januar 2006

Stressssss oder warum ich länger nichts geschrieben habe

Montag nach der Schule Teambesprechung und eine Dame vom Hospiz Stuttgart war zur Info da . Fortbildung für FSJ-ler vorbereiten.
Dienstag Kollegin immernoch krank, Klasse schlecht besetzt, alle Kinder gesund. Nach der Schule Besprechung der Konzeptionstage (Freitag/Montag) mit unmengen an Pädagogen und tollen Ideen wie man Dinge darstellen kann. (mit Zebrastreifen und Werkzeugkoffern weil wir ja Lebenswege erarbeiten.....) Fortbildung für FSJ-ler vorbereiten.
Mittwoch Kollegin krank, alle Kinder da. Beten mit anderer Kollegin. Letzter Schliff für die FSJ-ler Fortbildung.
Donnerstag Kollegin wieder da. Treffen imt SPZ-Stuttgart wegen schwierigem Kind. Fortbildung machen für FSL-ler.
Freitag Konzeptionstag .
Samstag Fortbildung Kinder trauern anders vom Hospiz Stuttgart besuchen.
Sonntag nurnoch atmen.
Montag Konzeptionstag......

es wird bestimmt alles gut werden.

13 Januar 2006

Grundrecht eines jeden Menschen

Ihr erinnert euch vielleicht an die Diskussion im letztes Jahr, als man bei einer Frau im Wachkoma die Ernährung eingestellt hat. Ihr Mann wollte nach zehn Jahren "Ihrem Leiden" ein Ende setzten. Viele in Deutschland waren darüber entsetzt, unter anderem darüber, dass Bush sich für die Einstellung der Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr einsetzte.
Die deutsche Hospizstiftung spricht sich auch klar gegen das Einstellen der Nahrung und Flüssigkeitszufuhr aus sagt:" Wieso spricht die Bundesärztekammer bei der künstlichen Ernährung von Behandlung, wo es doch ein Grundrecht jedes Menschen ist, angemessen ernährt zu werden."
Jetzt frag ich mich allerdings wie man bei so einer Rechtsaussage als Regierung (bei uns ist das Einstellen von Nahrung und Flüssigkeit immerhin verboten), in die dritte Welt blicke kann ohne sich selbst zu verklagen.
Oder ist das jetzt reine Polemik von mir?

10 Januar 2006

Kriegsopfer


Alle Vergleiche hinken, aber sie sollen ja auch nur einen Aspekt einer Sache beleuchten. Wenn ich mir den Vergleich, dass wir Christen alle im Krieg sind anschaue und zurückblicke, dann gibt es einiges für mich zu schämen.
Ich habe dieses Bild, dass wir eine Armee sind, uns im Krieg befinden, leider lange als einziges Bild gesehen und so gelebt. Ich war in einer Dauerschlacht, da hatte ich keine Zeit nach Verwundeten zu gucken oder Leichen zu betrauern. No Guts No Glory. Wo ich bin ist Vorne. Freiheit (um Braveheart zu zitieren) etc.etc. Plötzlich stelle ich fest, es gab alleine in der Nähe von meinen Schlachten so viele Verwundete und Angeschossene, die vielleicht überlebt hätten, wenn ich mir die Zeit genommen hätte sie in Sicherheit zu bringen. Klar, ich hab´ich mal was gesagt:" Du musst ins Lazarett" ("Geh mal in Seelsorge"). Wie viele habe ich wohl verbluten lassen, weil wir uns ja in einem Marathon befinden und das hier kein Sprint ist?
Darüber habe ich in den letzten Tagen viel nachgedacht, auch über ein Bild das Gott mir in den letzten Jahren öfter dazu gezeigt hat (ein Sanitätsgaul mit Karren hintendran, der die Verwundeten einsammelt und hinter die Linie bringt, wo sie verarztet werden). Ich wollte diese Bild nicht...Wenn ich schon ein Gaul bin dann ein Schlachtross (die haben auch kleinere Hintern).
Gott ist hartnäckig... ich entwickel mich wohl wirklich zu dem Tier mit dem breiten Hintern und der großen Karre hintendran. Ich hab den Krieg satt. (Blut, Eiter, Wundbrand, Tränen, Hunger, Schweiß: nein Danke) Wer mich sucht findet mich hinter der Linie mit einem recht schlecht ausgestatten Verbandswagen, auf der Suche nach denen, denen ich eine Entschuldigung schulde, einigen denen ich ein Pflaster aufdrücke kann und ein Paar Leuten mit denen ich einen Kaffee trinke und Geschichten erzähle.

08 Januar 2006

Kuchenrezept für das Jahr 2006






Man nehme zwölf Monate,
säubere sie von Bitterkeit und Geiz,
zerlege jedej Monat in dreißig bzw. einunddreißig Teile,
damit der Vorrat exakt für ein Jahr ausreicht.

Nun wird jeder Teil ebenfalls einzeln angerichtet,
und zwar aus einem Teil Arbeit,
und aus zwei Teilen Lust und Freunde.

Man vermische das Ganze behutsam füge noch

Drei Esslöffel Optimismus hinzu,
ein Teelöffel Toleranz,
ein Körnchen Ironie,
ein kleines Glas Übermut
sowie eine Prise Takt.

Jetzt wird die Masse mit heißer Liebe übergossen!

Den fertigen Kuchen schmücke man mit einem
Sräußchen Aufmerksamkeir und serviere ihn an
allen Tagen des kommenden Jahres mit
Herzlicher Lebensfreude.

07 Januar 2006

geiles Zeug!!!

mal ohne Tiefsinn, aber dafür ein paar Empfehlungen.


CD´s:

  1. Macy Gray : On how life is (bester song:Caligula)
  2. Kevin Spacy: Beyond the Sea
Hörbücher

  1. Vollidiot von Tommy Jaud (ein superlustiges Buch über den armen single Mann. Wer Marian Keyes mag, wird dieses männliche Gegenastück auch mögen.)
  2. Krass von Augusten Burroughs ( etwas derbe aber wahr)

DVD

  • High Fidelity
So viel Spass damit und schreibt, wie ihr die Sachen fandet.






06 Januar 2006

Vorsätze für 2006

Hmmmm leicht falsch zu verstehen, aber ich versuche es mal trotzdem.
Ich will Jesus dieses Jahr von der Freund-Seite kennenlernen. Ich hatte Jahre, da war ER der General und ich hab mich bemüht die beste Soldatin ever zu sein. Dann hatten wir Jahre, da war das HERR-Ding dran und ich habe mich bemüht die beste Magd zu sein, die er finden kann. Naja und Vater --- beste Tochter, die beste Botschafterin, eigentlich egal Hauptsache die beste, krasseste, radikalste etc.....
Die letzten Jahre ist mein Bild von mir als Christ ziemlich ins wanken geraten, ich entspreche keiner meiner Vorstellungen von oben genannten. Ich kann aber auch nicht mehr die hyper- und -jetzt nochmal -für -den -Herrn -in -Streifen -schneiden -Nummer. Ich bin müde. Irgendwie viel mir auf, dass es reine Gnade ist, dass er für mich gestorben ist und ich ständig versuche es wieder ab zu arbeiten. Dabei ist ja die einzige Bedingung für Gnade, dass man sie sich nicht verdient hat.
Naja, also habe ich die Knechtschaft gekündigt beim grossen J, da ich ja eh nicht die Beste werden konnte. (für ein Einzelkind, steige ich echt gut in Konkurenzen ein, sagt meine weise Mentorin).
Ich probier es mal mit Freundschaft. (nur Freundschaft nicht beste Freundin oder so nur Freundschaft...mal sehen)

05 Januar 2006

Ein nettes Liedchen zum Thema......

Frauen .......
und noch eins zum lauschen
wenn
dir alle anderen richtig auf den Sack gehen.

04 Januar 2006

Neue Blogs im blog

Ich habe mal wieder neue links.
Da wäre zum einen die Barb , meine fern-VIP , deren Gedanken kleine Kostbarkeiten sind und die ein wunderschönes Herz hat.
und außerdem
ein Hoffnungsträgerder nächsten Generation. Josia hat echt krasse Gedankengänge.

Schweizbericht

Wir hatten extrem nette Gadstgeber (war echt Urlaub) und ich habe einiges über die Schweiz und die Schweizer gelernt.
Wenn man ankommt zeigt sich die Schweiz von ihrer klassischen Seite: 20 cm Neuschnee, eine romantisch veschneite Altstadt in Aarau.
Einen Tag später zeigt sich die Schweiz von ihrer internationalen Seite: strömender Regen, ein Paradis für Engländer.
Tante Lieseli Schnitte ist etwas sehr leckeres.
Schweizer sind langsam.
Der Schweiter an sich rechnet in Kilo Franken, damit sie ein paar Nullen sparen können.
Wenn etwas extrem geil ist, sagt der Schweizer:"Huren (das n sagt man aber nicht) geil.
Wenn es schnell gehen soll sagt der Schweizer: kchuchz und kchnakchick (kurz und knackig).
Es war ein sehr schönes Wochenende.