21 Mai 2008

Das nächste Projekt

Meine Freundin Stephie sagt über mich, dass ich immer irgendein Projekt habe muss. Das letzte Projekt war Weight Watchers und ich habe es erfolgreich absolviert. Am 20. Dezember letzten Jahres war ich am Ziel nach zehn Monaten. Oh Wunder ich halte mein Gewicht und falle jetzt nicht vor lauter Feierfreude in alte Fressgelage zurück. Aber ich geh ja auch nach wie vor zu den Treffen.
Am Anfang fand ich das doof, aber jemand der Alkoholsüchtig ist geht jaauch zu seinen AA-Teffen, geh ich halt zu den Treffen der Anonymen Fresssäcke, wie ich sie nenne.

Auf jeden Fall ist ja wieder ein Projakt dran. Seit ein paar Monaten lauf ich wieder. Ich habe angefangen mit Walken, dank meiner Nachbarin Petra, die mir den wunderschönen Beerensee gezeigt hat. Irgendwann bin ich dann alleine hin und habe versucht wieder zu laufen, was ja in den letzten Jahren mit Rückenschmerzen belohnt wurde. Aber oh Wunder, keine Schmerzen, nicht mehr als sonst jedenfalls.
Dann habe ich versucht schneller zu werden und auch das ist mir gelungen, jedenfalls in meinem Bereich. Ich bin im Moment eine Rennschnecke.
Dann habe ich mir in der Bücherei das Video einer Dokumentation geliehen "von 0 auf 42".
Die Geschichte von sieben Nichtläufern, teilweise unsportlich ohne ende, die auf den New York Marathon trainiert haben und alle sind ihn auch gelaufen oder gewalked (einer davon ist Schliesser im Remscheider Knast hihihi). Dazu gibt es dann auch noch ein Buch indem der Weg der Leute beschrieben wird und der wie man/frau das selber machen kann.
Das ist also mein nächstes Projekt, in einem Jahr einen Marathon laufen können. Die erste Trainingswoche fing gestern an und frage mivh ob ich sowas wie einen Laktatbelastungstest brauche oder einfach so vor mich hin schlappe. Was bitte ist locker, leicht, ruhig etc.... ich soll mich dabei unterhalten können. Ich will dabei allein sein verdeppelte Miste. Soll ich mit mir reden, laut beten, wie geht das?

Am Sonntag habe ich versucht ein Vorfussläufer zu werden. Ich bin nämlich ein Fersenläfer und das ist nicht gut, sagen die Weisen. Also bin ich schön mit dem Vorfuss um den Beerensee 5,2 oder 5,7 km und danach hatte ich Wadenschmerzen, Schulterschmerzen, Rückenschmerzen und die ganze Zeit Scheisfrequenzen.
Liebe Weise solage ich kann werde ich weiter über meine Fersen abrollen.

So wer weiter Berichte über meine sportlichen Versuche hören will, darf mir gerne posten, ich werde dann versuchen regelmässig meine Erlebnisse reinzuschreiben.

Kommentare:

cee hat gesagt…

Ja! Ich bin gespannt auf deine weiteren Frequenzen und stelle schon mal den Champagner kühl, für nach dem Marathon!
Laut beten schadet bestimmt nicht. "Muskelkater, ich weise dich ab!" und so..

Miri hat gesagt…

Also ich bin auch gespannt. Und dann hoert man hoffentlich oefter von dir ;-)

Rahel Thailand hat gesagt…

Bin stolz auch Dich Tanja!!!
Rahel

hel-ann hat gesagt…

da tut mir ja schon nur beim lesen alles weh. uuuh.

Anonym hat gesagt…

Ja, ich will auch weiter hören....
Hamburg Antons