08 November 2008





Heute beim Ausräumen der Spülmaschine, konnten meine Gedanken mal wieder ganz wunderbar spazieren gehen.
Oft wandern sie dann auch zu vergangenen Ereignissen, die ich mit meiner aktuellen Weltsicht abgleiche und bewerte.
Diesmal erinnerte ich mich daran, dass wir vor vielen Jahren (als wir noch in der FEG-Lennep waren) einen Film (Breakfastclub) im Gottesdienstraum über Beamer geschaut haben. Der ganze Jugendkreis und unser damaliger Pastor waren anwesend.  Nach dem Film meinte er, dass er sich beim Herrn ganz dolle entschuldigt hat.
Ich weiss nicht mehr genau wofür er sich entschuldigen wollte, mir fällte auch nicht ein wofür man sich entschuldigen wollen könnte. Ist es Gott nicht egal wo ich den Film sehe, wenn ich ihn sehe? Ist das nicht ein Teil vom Leben Filme zu schauen? Warum dann nicht dort?
Naja,  ich habe darauf keine Antwort gefunden und habe so weiter vor mich hin assoziiert.
Es gibt die Abteilung der Christen die eher in einem Kloster leben wollen.
 Ab von der Welt um der Welt zu dienen. Dann gibt es wohl die Abteilung der Christen die, die Kathedrale wollen. Einen speziellen Ort um sich auf Gott zu konzentrieren. (hoffentlich habe ich das in meinem Halbwissenden Hirn jetzt richtig gesagt).
Ich will einen Marktplatz. Da wo ich bin mit Gott sein. In der Bar ihm nah oder fern sein. Ihn im Club zelebrieren und das Leben, das er geschaffen hat dort ausschöpfe, wo es stattfinden darf.


Keine Kommentare: