30 Dezember 2008

Sylvester naht und keine guten Vorsätze in Sicht

..... dafür aber jede Menge Wünsche.
Ich wünsche mir ein Jahr ohne Katastrophen.
Ein Jahr mit Schwierigkeiten, die von Anfang an lösbar wirken und es bis zum Ende auch bleiben.
Ein Jahr in dem ich meinen Träumen und Sehnsüchten näher komme.
Ein Jahr um Freundschaften zu vertiefen und neue Freundschaften zu bauen.
Ein Jahr ohne körperliche und Seelische Einschränkungen bei den Menschen, die ich liebe und bei mir natürlich auch.

Ein Deutschland mit genug Arbeit.
Ein Deutschland mit gutem Gesundheitswesen.

Eine Welt in der Kinder nicht Krieg führen müssen.
Eine Welt in der man nichts auf Kosten anderer tut, sonder auf einen gerechten Ausgleich bedacht ist.

Ich wünsche mir den Mut, an den Dingen aktiv mitzuwirken, ohne daran zu verzweifeln.

24 Dezember 2008

Ferien und frohes Fest


Letzten Freitag war ich bis Montag in Remscheid. Von Freitag Nacht bis Samstag Nachmittag, habe ich auf meine Nichte und meinen Neffen aufgepasst und ich wurde zur Weltbesten Tante gewählt. 
Das kam so:
Ich kam abends um sechs an, nahm die Kinder mit ins Wohnzimmer und brachte ihnen ein neues Wort inklusive seiner Bedeutung bei: Anarchie. Wenn man Anarchie macht, kann man ohne Zähneputzen ins Bett. Im Bett trinkt man dann Kindercola und isst soviel Schokolade, wie reingeht. Ausserdem guckt man dann E.T. und muss erst schlafen, wenn man wirklich müde ist.

Am nächsten morgen, es war halb sieben, wurde ich gleich gefragt ob wir wieder Anarchie machen. Ich sagte ja und dann wurde ich gebeten mit in den Keller zu kommen (da lauern nämlich die Gespenster) und Schokolade zu holen. Der Rest lief wie am Abend zuvor.


Heute gibt es Käsefondue mit Volker und später kommen die üblichen Verdächtigen (Helen, Simon, Venus) und dann wird nett rumgehangen.
Allen von Euch da draussen ein gutes Weihnachten ohne Trauer, Neurosen und Reizüberflutung.

14 Dezember 2008

peinlich oder heimlich


Es gibt peinliche Krankheiten. Zipperlein, die so unangenehm sind, dass man am liebsten dem Apotheker einen Zettel mit dem Namen der Erkrankung über den Tresen reichen würde, damit es sonst niemand hört.
Ich meine jetzt nicht so was wie Grippe, Herz oder Lunge ich meine Pilzerkrankungen im allgemeinen und ihre besonderen kleinen Ableger, die die weibchen unserer Rasse befallen.

Aber selbst Fußpilz ist etwas peinliches, böses unangenehmes. Als ob man schmutzig und stinkig ist. Dabei ist ja meist das Gegenteil der Fall.
Nachdem ich diese unglaublichen Gedanken hatte bin ich frohen Mutes in die Apotheke marschiert, ich wollte laut und deutlich mein Zipperlein benennen und um ein gutes, preisgünstiges Medikament bitten. Ich marschierte also Richtung Tresen und wartete bis der Apothekerich bedient und ich seine freundlich Kollegin um Rat fragen konnte, so mutig war ich nun doch nicht.

07 Dezember 2008

Was mich bewegt....

Ich war am Samstag auf der NCL-Weihnachtsfeier. So viel habe ich lange nicht mehr gegessen Kuchen ,Kekse, Leberkäse, Wurstsalat. ... Unglaublich ich hätte nicht gedacht, dass heute schon wieder Kuchen reinpasst- Passt aber.
Mir fiel wieder mal auf, was wirklich wichtig ist und was unter dem Strich rauskommen sollte, wenn wir mal gefragt werden, womit wir unser Leben verbracht haben.
Die Antwort ist: Ich habe geliebt. Ich habe geliebt, auch als Angst vor dem Verlust des Geliebten hatte. Ich habe geliebt, auch als ich am liebsten vor all dem Leid weggelaufen wäre. Ich habe geliebt, auch als ich wusste das ich das Geliebte, hier nie mehr lieben kann.