31 Dezember 2014

Die fetten Jahre sind nicht vorbei

Ich bin angenehm satt bis vollgefressen von 2014!
Ich habe so viel erlebt, so viel gemacht, ausprobiert und getestet.
Ich bin aus einem Flugzeug gesprungen – mit Fallschirm.
Ich habe ein Diplom in sterben gemacht. In ordentlich und passend heisst das Fachschwester für palliative care.
Fast jeden Freitag habe ich gebloggt und drei Artikel in einer kleinen Zeitschrift veröffentlichen dürfen.
Wir haben den zwanzigsten Hochzeitstag gefeiert mit Freunden von nah und fern.
Portugal hat unser Herz erobert und wir haben fünf Tage versucht auf einem Brett durch seine Wellen zu kommen und nicht unter ihm.
Aarau und Lemgo waren Besuchshighlights mit vielen Sachen zum nachdenken.
Wir haben gefeiert und gelacht.
Es waren wenige traurige Momente im Jahr 2014. Was ich als Ausgleich nehme für die tränenreichen Jahre die wir schon hatten.
Trauzeugin war ich für die Beste Freundin und die solide Wahl ihres Herzens. (Wenn er sich als unsolide herausstellt, zerstöre ich zuerst die Harley und dann den Rest seines Lebens – er weiss bescheid)
Ich bin mal wieder etwas leichter und voller guter Vorsätze es zu bleiben.
Die nächste Ausbildung habe ich angefangen und im März heisse ich hoffentlich Praxisanleiterin.
Auf meiner Station war mehrfach die Hölle los, Leitungswechsel, Kollegen die kündigen oder gekündigt werden mussten und mehr Patienten, als ein unterbesetztes Team eigentlich versorgen kann. Aber mit Niemandem möchte ich so arbeiten, wie mit den Kollegen, die ich habe.
Wenn schon Titanic, dann nur mit dieser Band – wir spielen bis zum Schluss.
Ich war mit der Besten aller Trauzeuginnen im Wochenendurlaub – Katerbedingte Todeswünsche inclusive.
Ein Buch habe ich mal wieder versucht zu schreiben und nun weiss ich es ist kein Meister vom Himmel gefallen. Ich vermute, das ist mal einen Sache an der ich dran bleibe. Selbst wenn ich niemals gut genug für ein Buch bin oder mein Buch niemals gut genug für die Öffentlichkeit ist – es ist die Zeit, den Strom und die Tinte wert – für mich.

Ein fettes Jahr ist rum und das Nächste wird noch fetter - jedenfalls habe ic hdas so im Gefühl.

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