28 September 2013

Verlaufen und ausser Atem im Netz



Es ist Freitag und ich will den morgigen Post vorbereiten. Ein Bericht von der Donautour. Ich setzte mich an den Schreibtisch und will loslegen. Nur noch schnell ein Hörbuch auf youtube anmachen, damit ich Hintergrundberieselung habe.
Während ich in der Suchzeile „Hörbuch“ eingebe stolpere ich über die Ärzte. Angeklickt und angeschaut I. Das bringt mich zu der Frage wie Bela B mit Familiennamen heißen mag?
Also auf zu Wikipedia, liegt ja um die Ecke.

So jetzt muss ich mich aber konzentrieren. Während sich das Schreibprogramm öffnet, könnte ich den Internetbrowser schliessen. Erstmal müssen die Tabs und Fenster geschlossen werden und dann fällt mir noch ein, dass ich für die Arbeit im Internet schauen wollte, wie „ Weihnachten im Schuhkarton“ funktioniert?

Das gebe ich noch ein, aber dann schreibe ich.

Jetzt noch ein kurzer Abstecher zu Facebook, zwölf Leute freuen sich, dass ich aus dem Urlaub zurück bin und nur gute Nachrichten habe.... Was sie wohl unter guten Nachrichten verstehen?
Vielleicht denken sie, dass ich im Lotto gewonnen habe... Dabei sind meine guten Nachrichten, das Fernbleiben der Schlechten.

Irgendwie lande ich dann bei google, statt endlich zu schreiben. Aber ich will auf jeden Fall zu Campus Galli auf die Webseite, das will ich bei meinem Post über unseren Urlaub verlinken. Wie schön, die haben die Fersehberichte über sich auch verlinkt, die funktionieren teilweise nicht. Also zu Youtube und dort die Berichte anschauen.
Bei youtube verlaufe ich mich weiter und stoße auf Amy Cuddy - Powerposing.

Zurück zu Facebook. Einer der Großen verlinkt was über die Linken, schnell den Artikel lesen. 
Ja finde ich auch. Mindestlohn ist wichtig und ich halte die Argumentation, dass er Arbeitsplätze gefährdet für polemischen Müll.

Die Seite noch mal rauf und runter scrollen und ja ich kenne alle Posts.
Was jetzt?
Emails checken.
Eine Petition für Mindestlohn, wie praktisch, eben habe ich noch was darüber gelesen. Was war das noch? ach ja von den Linken hatte wer, was verlinkt. Und noch eine Petition zum Bewusstmachen des Klimawandels und unsere Verantwortung (ist die Pflanze auf der Seite nun ein Bambus oder eine Hanfpflanze?) unterzeichnen. Was tue ich eigentlich dagegen?

Zurück zu Facebook.
Einen Link vom Postillion verfolgen der sagt dass die Preise für Koks und Nutten gestiegen sind und das das gut für die Wirtschaft ist.
Leserbrief dazu von einer Emanze gelesen..... Finde ich das auch Frauenfeindlich und Prostituiertenfeindlich und überhaupt politisch unkorrekte?
Facebook schließen.
Jetzt aber mal weg aus dem Internet, was anderes machen und dann schreibe ich wirklich den Post.

Ich wasche Wäsche und gehe an den Computer zurück.
Facebook öffnen. Jemand will, dass ich eine Petition unterzeichne, die sich gegen Prostitution ausspricht. 
Klar bin ich gegen Menschenhandel und natürlich glaube ich den Berichten, dass beim Geschäft mit dem bezahlten Sex jede Menge Frauen unter Zwang arbeiten. Aber was ist mit denen, die das nicht unter Zwang machen?
Ich weiß zu wenig darüber. Ich würde gerne eine klare Position beziehen. Ich muss ein paar Leute fragen, die sich auskennen.

Das Thema ist anstrengend und Gedanken machen kann ich mir nur, wenn ich mit den Freundinnen gesprochen habe die sich da auskennen. Schnell weiter scrollen und sich über ein paar doofe Bilder bei Funsted freuen. 

Ich sollte was essen.
Während des Essens checke ich noch mal meine e-Mails und freue mich über den Dienstplan.

Vielleicht sollte ich ein Nickerchen machen. Ich nehme das iPad mit in die Horizontale und will bei YouTube ein Hörbuch zum einschlafen suchen.

Ursprünglich wollte ich heute schreiben und laufen gehen. Aus letzterem wird nichts. Ich bin schon aus der Puste, durch mein Konsumtempo im Internet. Bloggen fällt heute flach. Ich muss mich vom Internet erholen.


21 September 2013

Normal????


"Das tut man nicht", hat die Mutti gesagt und "Es ist unhöflich", fand der Papa.
Umgangsformen und Gesellschaftsnormen, sind sie so individuell, wie die Gesellschaft und ist unsere Gesellschaft wirklich individuell?

Sind ab einer gewissen Position  Überstunden ein Muss?
Muss der Gürtel die gleiche Farbe haben wie Handtasche und Schuhe?
Wo sitzt der Ehrengast bei Tisch, wenn der Tisch rund ist?
Stellt man die Großmutter dem Chef vor oder den Chef der Großmutter?
Fragen im Buisinessknigge.

Wann ist das kleine Schwarze angesagt? Darf man auf einer Hochzeit weiß tragen, wenn man nicht die Braut ist?
Sagt man noch "Gesundheit"?
Fragen aus dem Alltagsknigge.

Vielleicht stellt man sich die oben genannten Fragen nie, weil sie nie nötig sind. Wir lassen uns schließlich nicht vorschreiben, wie wir uns zu verhalten haben.
Oder vielleicht doch?

Ab wann hat man Übergewicht? Geht man nach dem BMI oder nach dem Wohlfühlgewicht? Was sagt die Bunte, die Gala und die Cosmopolitan?
Ich habe da zwei Gewichte. Erstens das ich-bin-satt-Gewicht und zweitens das ich-entspreche-dem-Schönheitsideal-Gewicht.

Muss ich im Urlaub meine Firmenmails checken, weil mein Chef das im Urlaub tut?
P.S. Gibt es Smartphones, die bis 70 Meter wasserdicht sind?

Muss ich auf ein bisschen Haue im Bett stehen, weil Shades of grey ein Bestseller ist?

Ab welcher Lachfaltenmenge ist es obligat zu einer Botoxparty zu gehen?
Wie tief dürfen meine Brüste sinken oder müssen sie ab einem bestimmten Alter chiriurgisch befördert werden?

Der Mensch, der mir erzählt, er stelle sich nie die Frage, was normal ist oder was man eben tun muss oder was andere erwarten, ist entweder Autist oder Eremit.
Der Mensch, der sich ständig fragt, was normal ist oder was man tun muss oder was andere erwarten ist entweder ein Wendehals oder ein Soziopath.

Wie findet man durch den Dschungel des Miteinanders ohne sich selbst unterwegs zu verlieren?

Gibt es eine Normform fürs unterschiedlich sein?


Ich bin auf individuelle Antworten gespannt.

13 September 2013

Gedanken über Leben, Sterben und Tod


Wenn Du Dir aussuchen könntest wie du stirbst, was würdest Du wählen?
a) einen schnellen, plötzlichen Tod. Beispielsweise eines Tages nicht mehr aufzuwachen oder plötzlich umzufallen und nie mehr aufzustehen.
b) eine längere Krankheit mit absehbarem tödlichen Ende.

Diese Umfrage hat es wohl gegeben.
Wie würdest Du entscheiden? Überlege in Ruhe und lies noch nicht weiter.

Was glaubst Du haben die Meisten Leute geantwortet?

Die Antwort war b.
Zuerst, war ich überrascht, dann fand ich es plausibel.
Natürlich die Leute haben ihre Sache nicht geregelt. Sie müssen ihre finanziellen Angelegenheiten regeln, noch ein paar Spenden an diverse Kirchen und soziale Einrichtungen machen, nach zwanzig Jahren mit dem verhassten Nachbarn Frieden schließen und andere moderne Bußrituale und Ablassbrieftaugliche Handlungen tätigen.

Habe ich denn meine Sachen geregelt? Könnte und wollte ich plötzlich sterben?
Nach meinem Glauben könnte ich, denn mehr als einen Jesus im Herzen, braucht es nicht um vor Hölle und Nirvana sicher zu sein. Der gute altmodische Tod am Kreuz für mich und dich.
Aber habe ich alles geregelt? Habe ich jeden um Vergebung gebeten, alle Finanzen geregelt und alles schon getan, was ich tun wollte?

Die lieben Leser dieses Blogs werden sich fragen, was in mich gefahren ist. "Sie ist doch erst vierzig."
"Sie ist doch erst bei der Halbzeit angelangt, wenn man bedenkt, dass die Meisten Menschen achtzig werden."

Warum also dieser schwere und religiös anmutende Post?
Der Tod kommt näher. Patienten auf der Intensivstation sind hin und wieder in meinem Alter. Eine Mitschülerin aus Abiturtagen ist vor zwei Jahren gestorben.
Der Tod hält sich nicht an Altersbeschränkungen. Er nimmt keine Rücksicht weil wir noch etwas zu erledigen hätten oder Menschen von uns abhängig sind.
Er taucht einfach auf und dann ist man nicht mehr da.

Ich denke, dass es gut ist sich Gedanken über die eigene Vergänglichkeit und den damit verbundene Tod zu machen.
In unserer Gesellschaft tut man viel zu sehr, als gäbe es den Tod nicht. Er wird behandelt wie ein lästiger Verwandter. Wenn er denn unbedingt zu Besuch kommen muss, soll er sich gefälligst benehmen und zügig mit seiner Beute von uns gehen. Gestorben wird in Altenheimen, Krankenhäusern und Hospizen. Das gehört nicht in die eigenen vier Wände.

Dabei ist es eine Tatsache, dass der Alterungsprozess mit der Geburt beginnt. Um die Bandits zu zitieren "Der Tod dauert das ganz Leben und endet, wenn er eintritt."
Es gibt keine Garantie die Achtzig zu erreichen oder die neunzig.
Als ich zwanzig war, dachte ich, dass man mit sechzig alt ist und alles hinter sich hat, nichts mehr erleben muss. Jetzt mit vierzig sehe ich das relativ.
Ich habe noch viel vor und ich weiss nicht, ob die nächsten zwanzig Jahre ausreichen.

So wie man sich Gedanken darüber macht, wie man leben möchte, sollte man sich sicher sein, wie man sterben möchte. Was bezeichnet man noch als Lebensqualität? Das sieht mit Vierzig anders aus, als mit Achtzig.

Was will ich? Will ich lange und ausgiebig auf einer Intensivstation liegen und viele Schläuche aus mir rauswachsen sehen?  Wie lange wollte ich das ertragen und wie lange wollte ich dieses Bild meinen Angehörigen und Freunden zumuten?
Aber vielleicht bräuchten sie diesen Anblick auch, um dann sagen zu können: "es ist besser so, jetzt leidet sie nicht mehr." Wobei ich hoffe, dass die guten Schmerzmittel das Körperliche Leiden abfedern.
Deshalb denke ich dass es wichtig ist eine Patientenverfügung, Vorsorgevollmachten und all den Kram zu haben.
Habe ich eine? Nein noch nicht, ich nehme es mir aber regelmäßig vor und dieses Jahr will ich es tun, noch bevor der erste Sylvesterböller in der Luft ist.


Was tut man also, wenn man die statistisch begehrtere Todesart hat, die langsame?
 Ich kannte jemanden, der lange auf einer Intensivstation gearbeitet hatte, als er erfuhr, dass er Lungenkrebs hat. Ein paar Monate davor haben wir noch darüber gesprochen, was wir tun würden, wenn es uns träfe, das langsame Sterben.
Er sagte damals, er würde alle seine Sachen regeln und dann in Würde seinen Tod selbst verursachen.
Er hat handelte völlig anders. Mit jeder Faser kämpfte er gegen den Krebs an und verlor.
Er kümmerte sich um den Krebs und den Tod und vergass dabei das Leben.
Es ist sicherlich gut nach Therapiemöglichkeiten zu suchen und gegen die tödlichen Krankheiten anzukämpfen, man sollte nur merken und akzeptieren, wenn der Kampf verloren ist und die restliche Energie dem Leben zuwenden.

Was würde ich denn machen? Ich habe da mehrere Versionen.
In der guten Version vergebe ich den Arschlöchern in meinem Leben plötzlich, weil ich weiss, dass sie mich nie mehr schlecht behandeln können.
In der bösen Version treffe ich mich mit ihnen, sage, dass ich schwer krank bin, sterben werde und dass sie miese Fuckärsche. Dann stehe ich auf und gehe.
Ausserdem bekommen sie eine du-darfst-nicht-zur-Beerdigung-kommen-Karte zusammen mit der Todesanzeige geschickt.

In der extrem verklärten Version sehe ich meinem  Schicksal mutig ins Gesicht - dabei trage ich ein langes weisses Kleid, habe wallende schwarze Locken und stehe auf einem Hügel in den Highlands. Natürlich regnet es auch und der Wind macht krasse Sachen mit meinem Kleid und den Locken.
In der evil Version, räche ich mich noch schnell an fiesen Fieslingen bis in die dritte Generation - gegen mich würde der Pate aussehen wie Ghandi.

Vermutlich tue ich aber folgendes: Ich würde versuchen noch möglichst vielen Menschen zu sagen, dass ich sie mag und was ich an ihnen schätze. Ich würde mich für die guten Sachen bedanken wollen, das tue ich viel zu wenig.
Vermutlich würde ich viel weniger aufräumen und putzen und mehr Spass haben, mich mit den Menschen umgeben, die ich liebe und alberne gesellschaftliche Verpflichtungen ignorieren.
All das würde ich tun, wenn ich nicht gerade im depressiven Loch sitze, mit meinem Schicksal und Gott hadere und all die anderen Dinge tue, die ein Sterbender eben tut.

Vielleicht muss man in dem Bewusstsein, dass jeder Tag der letzte sein könnte, leben.
Das Leben leben und sich nicht vom Leben leben lassen, wäre eine freie Antwort auf das Zitat von John Lennon "Leben ist das was passiert, während du eifrig dabei bist anderen Pläne zu machen".
Aber kann man das wirklich?
Wenn ich wüssten das ich noch drei Monate zu leben hätte, würde ich bestimmt nicht nächste Woche zum Zahnarzt gehen oder einen Termin in der Autowerkstatt machen.
Wie also wollen wir sterben und wie wollen wir leben? Eine Antwort darauf könnte die Frage bringen, was auf dem eigenen Grabstein stehen soll?
Hier liegt Mesii - Sie konnte klasse putzen
Von uns gegangen ist Marie - Arbeit war ihr Leben
Peter - Für ein Bier ging er meilenweit
Michi - der Beste Taubenzüchter von Eckernförde

Wie wollen wir also leben und wie wollen wir sterben.

07 September 2013

ein Wutausbruch über die FDP


Eigentlich sollte hier ein Post über die FDP stehen und wie doof die sind. Weil eigentlich jeder weiß,  wie doof die sind wollte ich es lassen.

Der heutige Post sollte über Träume sein. Die unverwirklichten Träume, die im Keller wohnen und nicht raus dürfen. Es sollte ein Ermutigungsruf kommen, diese Träume anzuschauen und trotz des Alltags, der Kinder, der Verantwortung und allem anderen, diese Träume zu verwirklichen.

Ich wusste nicht wie ich es sagen soll.

Jetzt muss der liebe Leser doch meine politischen Halbwissensergüsse ertragen.
Viel Spass.

Die FDP steht für Leistung. Leistung, die sich eben bezahlt machen soll und nicht durch überhöhte Steuern zu bestrafen ist.
Die FDP steht für Bildung, Studium und Ausbildung auch gerne auf dem zweiten Bildungsweg, wie Herr Brüderle auf einem Parteitag einräumte.
Die FDP steht für ein Wirtschaftsstarkes Deutschland, von dem jeder profitieren wird.

Sie geben zu, dass man schon was leisten muss, was schaffen muss um bei ihrem System dabei zu sein.
Deshalb hören ihre Wahlversprechen auch beim Mittelstand, dem kleinen Meisterbetrieb auf. Denn alle darunter Verdienenden passen nicht in das Erfolgskonzept der FDP.
Denn die oben werden nur reich, wenn die unten weniger verdienen.

Natürlich soll Leistung bezahlt werden.
Und natürlich wäre es schön, wenn man mehr Geld bekäme, weil man sich anstrengt oder herausragende Leistungen erbringt. Auch für Fabrikarbeiter, Krankenschwestern, Schlosser und Erzieherinnen. Nur wie will man das bei den sozialen bemessen? Immerhin erhalten diese Gehaltsgruppen genug um wirklich leben zu können, große Sprünge sind nicht möglich aber man kommt vorwärts.
Was ist aber mit denen, die nichts leisten können? Ich lass hier mal die chronisch Kranken und  von Krebs heimgesuchten aus.
Lasst uns über die psychisch Kranken und Menschen mit Behinderungen reden. Haben die nichts verdient, weil sie nicht geleistet haben?
Diese Menschen müssten eigentlich, wenn man den Gedanken bis zum Ende denkt, sozialverträglich früh ableben oder auch garnicht zur Welt kommen.
Denn diese Menschen verursachen Kosten. Immense Kosten.
Kosten die unser Gesundheitswesen weder heute, noch langfristig in der aktuellen Form auffangen kann. Obwohl die FDP das Gegenteil behauptet.

Löhne müssen an den Markt angepasst werden, sagt die FDP. Wenn aber Deutschland wächst und wirtschaftstark ist und alles stimmt, was die Mutti Merkel sagt, dann frage ich mich warum die Löhne der kleinen Leute nicht Teil des Witschaftswunder-Erzeugungs-Wahlkampfes der FDP sind.
Vielleicht hat ein Großteil der FDP in ihrer Kindheit Animal Farm geschaut " Manche sind gleicher als andere" und sie leben das mit ihrem Parteiprogramm vollen Blüte aus. Denn im Wahlkampf richten sie sich an die gut Situierten und mittelständisch Unternehmenden und nicht an den Großteil der Bevölkerung. Für diesen haben sie weder Lösungen auf der sozialen Ebene noch ein freundliches Wort.
Vermutlich wundert sich die FDP auch noch, wenn  weniger als 4 Prozent bei der Wahl für sie Stimmen, aber dieses Ergebnis würde etwa der Menge  deutscher, gesunder, nicht behinderter oder nicht chronisch kranker Millionären entsprechen, die sich von diesem Programm vertreten wissen.

Niemand möchte mehr Steuern zahlen, keiner von uns möchte seine steuergesetzlichen Privilegien aufgeben (Ehegattensplitting) oder falls man Privatpatient ist, mit seinen Kopfschmerzen später durch das CT geschoben als andere. Auch wenn dein Kopfschmerz der Anamnese nach durch Stress kommt, du musst ja schließlich all das Geld verdienen um deine teure Privatversicherung zu bezahlen.Man hat dafür bezahlt und man will nun auch den entsprechenden Service sehen, bitte in seiner ganzen Pracht.

Der Fernseher wimmelt von  Harz vierlern und dummen anderen Harzern die definitiv faul und IQ-arm sind. Da leuchtet es doch ein, dass die jeden Monat eine bestimme Zahl an Bewerbungsversuchen bei der Agentur für Arbeit vorlegen müssen um zu beweisen, dass sie ausser in Talkshows und Talentsendungen aufzutreten, auch noch etwas sinnvolles tun.
Ausserdem reicht das Geld, was die kriegen alle mal, sonst wären die Meisten nicht so fett. Dass Obst und Gemüse so teuer sind, dass man sich mit dem Geld keine gesunde Ernährung leisten kann, wissen wir zumeist nicht. Ausserdem gibt es doch die Tafel.

Kinder mit Behinderung könnten das Klassenniveau senken und so manches Kind schon vor seiner Blüte aus der Karrierebahn werfen. Wenn man selbst ein Kind mit Behinderung hat möchte man es so normal wie möglich auffwachsen lassen und ist sehr wohl für integration und gemeinsamen Unterricht.
Wenn es uns nutzt sind wir sozial wenn es uns uns schadet liberal. Man ist gleich mit allen Menschen aber eben doch ein bisschen gleicher, als die, denen es besser gehen könnte, wenn die eigenen Vorteile dafür beschnitten werden müssten.
In diesem Sinne sind wir nicht sozial sondern egoistisch eventuell auch asozial zu nennen.
Wenn es um das Recht des Stärkeren geht müssen die Schwachen weichen. dann muss der Mensch mit dem IQ von Forest Gump aus dem Fernsehen eben sehen wo er bleibt. Er hat nun mal nicht den Intellekt eine Firma mit vielen Mitarbeitern zu leiten, was sehr verantwortungsvoll ist und eben auch dementsprechend honoriert werden muss.
Forrest muss in die Röhre sehen oder zur Tafel gehen. Da engagiert man sich doch doch hervorragend. Obwohl da auch schmarotzt wird. Neulich stand da ein Mercedes vor und ganz viele Frauen mit Kopftüchern waren drin und da ist ja auch klar wie das läuft.
Die haben schon genug.
Das Familien erfrieren, weil sie die Heizkosten nicht bezahlen können ist weit weg und die sind bestimmt selbst schuld, weil sie ihr Geld in teure Handys und Flachbildschirme investiert haben.
Wenn es nach der Leistung geht, nach dem Potential das jeder von uns hat und das wird leider sehr unterschiedlich ausgeteilt, bekommt jeder was er sich verdient hat. Das gilt leider nicht für die mit dem wenigen Potenzial, denn die reissen sich in dem meisten Fällen die Beine aus um sich über Wasser zu halten und das Wasser reicht ihnen dennoch bis zum Hals.
Man hat festgestellt, dass die Armen unter uns weit mehr spenden, als die Reichen, ist das nicht schrecklich? Und damit ist nicht ein Prozentueller Anteil von Spenden zum Gehalt gemeint, nein es gehr darum ob sie überhaupt spenden.
Ich hoffe das Recht des Stärkeren, wie die FDP es für mich verkörpert wird bei dieser Bundestagswahl abgewählt und die soziale Verantwortung zieht wieder mehr in der Politik ein.