25 Mai 2014

Komplimente und Rückrat

Ich kann mich nicht erinnern, ob und wann ich zuletzt so zweifelhafte Komplimente erhalten habe, wie in den letzten beiden Tagen.
Das es kein guter Tag war wusste ich gestern schon beim Aufstehen - ich war übermüdet und schon beim Aufwachen gestresst.
Ich war  begeistert von mir, weil ich es geschafft hatte trotz meines körperlichen und mentalen Zustandes, pünktlich um sechs Uhr im Krankenhaus zu sein und hegte die irre Hoffnung, dass der Tag dennoch schön werden könnte.
Als der Bericht der Nachtwache vorüber war und ich den zweiten Kaffee vor mir hatte, kam das erste Kompliment.
Ein Kollege schaute mich an und fragte "sag mal, hast du das Deo von deinem Mann drauf?"
Mein Mann riecht gut aber ich trage weder sein Deo noch sein Au de Toilette.
Was sagt man darauf, wenn man sein neues Sommerlieblingsparfum trägt? "Nein, du postpubertierender Kretin, das ist ist CK Summer 2014!?
Ich bin knallrot geworden und habe ihm gesagt, das es mein neues Parfum ist und ein Unisexparfum und das er in die Charmeschule gegen soll.
Danach habe ich wild an mir rumgeschnüffelt und den Rest der Anwesenden nach ihrer Meinung gefragt. Die fanden es herb aber nicht männlich.
Jetzt bin ich nasal unsicher.
Zum Trost ging ich zum Frisör. Dort wurden meine Haare schick geschnitten und nett durchgestuft und als ich zu Hause war, stellte ich fest, das es keine Stufen waren sondern Treppen. Das Ding auf der Linke Seite, konnte man nicht schwäbisch liebevoll Stäffele nenne, das war eine Kaimauer.
Ich beschwere mich nicht gerne. Ich laufe nicht gerne mit einer schrecklichen Frisur rum, die ich in einem Dutt verstecken muss.
Also musste ich trotz meiner Abneigung gegen Konflikte und Konfrontationen zum Frisör.
Die Treppenschneiderin war nicht da, was ich gut fand. Ich schilderte die Sachlage und auf die Frage wer mir denn die Haare geschnitten hätte, sagte ich "so eine Kleine, Süsse mit schwarzen Locken."
Trotz meines rückratarmen Gestammels hatten die  Die Kolleginnen der Missetäterin Erbarmen und ich durfte Platz nehmen.
Die haarigen Repararturarbeiten wurden von einer netten Frau Ende vierzig durchgeführt und wir kamen ins Plaudern. Über Frisuren und Schnitte und was man will im Allgemeinen - die  Glatthaarigen wollen Locken und die Lockigen wollen glatte Haare - und was ic hwill im besonderen.
Si erfuhr ich, dass es bei meinen Haaren einedumme Idee ist diese Zickzackscheere an michran zu lassen und das ich überhaupt nicht sagen darf, dass ich Stufen will, weil das bei meinrn Haaren nicht geht. Das segte sie, nachdem sie ihrer Meinung nach fertig war und meiner Meinung nach nicht.
Ab heute erwarte ich auch Patienten mit fundiertem Fachwissen und realistischen Einschätzungen bezüglich ihres Krankheitsbildes und der Genrsung.
Währen sie weiter Strähne für Strähne schnitt und ich sie argwönisch beobachtete, sah mir kritisch auf die Stirn und sagte :" Ihre Geheimratsecken sind auch schon ziemlich hoch, ne?"
Ich konnte hier an Hand meines Füherscheines beweisen,dass  diese Geheimratsecken seit meiner Geburt exakt dort sind.
Ich weiss nicht ob sie mir geglaubt hat. Ich wollte allerdings auch keinen Streit anfangen. Die Frau hatte eine Scheere und meine Haare inder Hand.
Ichversuchte sie und mich von meiner beginnenenden Glatze abzulenkenund erzählte ihr von dem Jungesellinnenabschied, zu dem ich am Wochenende fahren wollte. "Ich möchte nicht in zehn Jahren bei meiner Freundin durchdas Fotoalbum scrollen und die mit der peinlichen Frisur sein."
Ihr Kommentar dazu war,dass Fotos von Jungesellinnenabschieden meist sehr peinlich wären.
Ich fand dass ich lieber mit allen Freundinnen zusammen peinlich auf einem Foto sein wollte, als mit meiner extrem peinlichne Frisur von einem peinlichen Foto abzulenken.
Fazit: ich rieche wie mein Mann, ich habe Geheinrartsecken wie ein Mann das einzige weibliche an mir scheinen meine gewaltfreien Reaktionen auf diese Feststellungen zu sein.
Wenn ich mein Rückrat gefunden habe, haue ich den beiden aufs Maul und mach einen Hormontest.

21 Mai 2014

Sehnsucht nach dem Mehr

Die Sehnsucht nach dem Mehr.
Ich will alles und das in unendlichen Mengen.
Ich will Sport treiben und den Mount Everst ohne Cherpas besteigen. Ich will durchdrehen und maßlos sein. 
Excessiv schlafen, ohne Schlaf auskommen bis die Psychose am Horizont winkt und am liebsten auch schon heute in die Unendlichkeit eingehen.
Ungeduld soll die Bezeichnung vor meinem Namen sein, ob Frau oder Mann ist mir egal.
Ich will Mehr. 
"Aber du musst auch vernünfitg sein", sagt die Stimme in meinem Kopf. "Denk und sorge für deine Zukunft. Mach eine vernünftige Forbildung, etwas, dass dich beruflich weiterbringt."
Andere Leute haben nettere Stimmen. Stimmen, die ihnen sagen, dass sie fliegen können oder im Dunkeln leuchten oder die Stimmen der Bäume hören und verstehen können.
Ich habe keine nette Stimme. Meine, ist die Stimme der Vernunft.
Ich will trotzdem alles und mehr und die verdammte Vernunft soll ihr gewaschenes und polliertes Mundwerk behalten.
Ich will nicht hören, was man in meinem Alter tun sollte und was nicht, damit die Zukunft gesichert ist - beruflich und finanziell.
"Ein Töpferkurs in der Toscana ist nicht nicht karriereförderlich und auch schlecht fürs Image. Das klingt so friedensbewegt und alternativ", findet die Vernunft und presst die Lippen streng zusammen.
"Lauf einen Marathon oder lerne tauchen", das machen viele.
"In deinem Alter macht man keinen Surfkurs", ihre Stimme wird laut. "Weisst du wie lächerlich du zwischen all den Teenagern aussehe wirst?" Sie lacht spöttisch auf "Du bist nicht mal sportlich".

Ich wechsel das Thema will sie ablenken und erzähle von dem Buch, dass ich schrieben will. Ein Buch, ach was, eine Serie von Büchern. Zum Lachen und weinen.
"Schreiben?" fragt sie und runzelt die Stirn. "Das ist doch Zeitverschwendung. Was willst du denn schreiben?
Wenn du nicht so gut bist wie Dings, Bums, Hinz und Kunz lass es lieber gleich.
Schreib Wenigstens ein Sachbuch, wenn du schon schreiben musst. "
Ich sage ihr, dass es für mich ist. Wenn ich über das Buch lachen oder weinen kann, ist es gut. 
"Weinen weil es so schlecht ist", sagt sie.

Ich kneble die Stimme der Vernunft und schaffe sie in den Keller. 
Dort treffe ich Die Sehnsucht.
Der ist es herzlich egal was man in welchem Alter tun darf oder was zum Image passt. Sie erfindet mich täglich neu, wenn ich sie lasse. 
Ihre bester Freundin ist die Fantasie. Zusammen sind sie Unschlagbar.
Ich bin eine Urwaldforscherin, Opiumhöhlenbesitzerin mit dem Namen Quan, Holzfäller in Alaska und Unterwäschenmodell. Ich habe Superkräfte und kann das Unrecht der Welt bekämpfen. Ich schreibe lustige Bücher mit Tiefsinn und gewinne damit den Nobelpreis.
Ich singe Jazz in schwarzer Haut und sage meinem Chef die Meinung. Darauf ändert er sein Leben und stellt fest, dass er schon immer Betonskulpturen in Pottsdamm schaffen wollte.
Die Sehsucht nach dem Mehr. Sie sollte brüllen statt flüsterleise neben mir zu stehen und betreten zu murmeln, "wir wollten doch Abenteuer", während ich die Steuererklärung abhefte.
Vernunft ist laut. Steht da mit erhobenem Zeigefinger, im Maßanzug und weiß, was als nächstes zu tun ist. Ein Hobbie ist gut, gesundes Essen ist wichtig, Bewegung als Ausgleich, ein Glässchen Rotwein zum Genuss und das Haus für die Rente.
Aber bitte in Maßen, in der korrekten Reihenfolge und mit dem nötigen Ernst.
Den Vertrag mit der Vernunft zu kündigen, ein gutes, anständiges, normales Leben zu führen, reicht nicht aus. 
Sie redet weiter auf mich ein und schwingt die Fahne der Normalität wild vor meiner Nase. 
Es gilt den Vertrag täglich neu zu brechen und zu tun, wonach das Herz begehrt.

07 Mai 2014

Traumdeuter vor ...

Ich habe geträumt. Vom Abitur. Das mache ich etwas ein bis zweimal im Jahr und es wird jedes Jahr schlimmer.
Die letzten Jahre hing in meinem Traum noch alles von der Matheklausur ab und ich wusste nichts.
Daran habe ich mich anscheinend gewöhnt. Das kenne ich und das ist auch sehr realitätssbezogen. Ich hatte trotz Nachhilfe keinen Punkt in Mathe. 
Damals war es mit egal. Ich wusste, dass ich nicht studieren wollte und bis auf die Crashprüfung zur Erzieherin, habe ich das Ding nie gebraucht. Obwohl die Frau Mama sagte, dass ein Abitur ganz wichtig ist. " und wenn du nur Strassenkehrer wirst. Mit Abitur wirst du Oberstrassenkehrer".
Ich bin Krankenschwester. In der Berufsbezeichnung kommt kein Ober oder Unter vor.

Wenn ich jetzt vom Abitur träume verpasse ich Klausuren oder weiss nicht in welchen Raum ich muss. Mir fällt auf, dass ich überhaupt nicht im jeweiligen Unterricht war und ich habe Angst vor jeder Klausur.
Letzte Nacht sollte ich einen Roman abgeben bei Herrn Pöschke meinem Deutschlehrer. Der Roman war fertig und ich wollte ihn noch mal Korrekturlesen. Dann fiel mir auf, dass der Abgabetermin überschritten war und raste panisch in die Schule.
Dort sollte ich plötzlich Pädagogik schreiben und ich wusste nicht mal, dass ich Päda als Abifach hatte.
Alle waren ganz ernst, weil es doch um die Zukunft ging und die Noten so wichtig waren. 
Mich packte nur die Angst noch ein weiters Jahr auf dieser Schule sein zu müssen, wenn ich das Abi nicht bestehen würde.
Zum Glück endete der Traum wie immer. 
Mir fällt auf, dass ich kein Abi brauche und dass ich bereits einen Ausbildungsplatz habe.
Traumdeuter vor.......

02 Mai 2014

Schmarotzer, Bettler und Harz vier

Ursprünglich sollte hier mal was leichtes kommen, etwas ohne Tiefsinn mit viel Humor und ohne Moral. 
Aber es geht nicht. Ich vermute, dass ich dazu nicht fähig bin.
Wer damit nicht so gut kann, dass es etwas zum Nachdenken gibt, sollte jetzt schnell auf einen anderen Blog umschalten. ich schlage einen Modeblog vor die sind die beliebtesten Blogs.
Und jetzt zum Thema.
Wir kennen alle das typische Stadtbild, Ein Mann auf einer Wolldecke, zerschlissen - die Decke nicht der Mann. Eine Frau kniend mit zur Schale geformten Händen. Ein jugendlicher mit Pappbecher, der nach einem Euro fragt.
Die Meisten hasten daran vorbei und schauen beschämt zur Seite. Wenige geben ihnen etwas.
Wenn ich etwas gebe, schaue ich die Menschen, die dort auf ihren Decken oder Pappdeckeln sitzen nur flüchtig an. Meist schaue ich an ihnen vorbei und ich habe den Eindruck, dass sie mich auch nicht ansehen, aber das weiss ich nicht genau, weil ich ja wegschaue.
Mir ist es unangenehme, dass ich etwas gebe, dass ich so viel mehr habe, als sie und verhältnismässig so wenig abgebe. Wenn ein drittel der Reichen in diesem Staat fünf Prozent abgeben würden, wäre jedem geholfen. ( Statistik) ich gehöre nicht zu den Reichen. Nach einer Studie gehöre ich sogar zu den Ärmeren. Man hat festgestellt, dass Arme eher geben als Reiche.
Das verstehe ich zwar nicht aber es beschreibt, was ich sehe.
War aber auch bei Jesus schon so. Jedenfalls berichtet die Bibel von einem Beispiel. Viel warfen Geld in eine Sammeldose, auch eine Frau. Sie warf  wenige Münzen hinein. Und Jesus sagte über sie, dass sie alles, was sie an Geld hatte in die Dose geworfen hat und die anderen Besucher der Synagoge nur ein bisschen von ihrem Reichtum abgaben.
Es war damals schon so und ist bis heute so geblieben. Warum?
Vielleicht geben heute die Menschen mit mehr Kohle nicht so gerne, weil Harz vier TV zeigt, was das für ein Klientel ist, dass arm ist.
Wer bei Frauentausch mitmacht oder bei Barbara Salesch sein Leben darstellen lässt, hat auch kein Geld verdient, denke sie vielleicht. "Die sollen lieber arbeiten, als in dummen Talkshows rumzuhängen."
Interessant war ein Gespräch, dass ich vor ein paar Monaten mit  jemandem zu dem Thema führte. Die Person war eine gut situierte Dame im Rentenalter. als ich ihr sagt, was Jemandem mit Harz vier zusteht, kam ein entsetztes " wie soll das denn gehen". Sie hatte keine Ahnung wie viel beziehungsweise wie wenig das ist.

Ist dem lieben Leser, der bis hierher am Ball geblieben ist, mal aufgefallen, dass in den Medien niemals die genauen Beträge genannt werden? wenn in den Nachrichten kommt, das Harz vier Beträge um fünf Euro erhöht werden sollen, weiss niemand ob diese fünf Euro zu einem Betrag von tausend oder von zehn Euro hinzuaddiert wird.
Bei dem Thema Diätenerhöhung ist es übrigens ebenso. Allerdings glaube ich, dass es bei den Diäten um wesentlich grössere Beträge geht, als bei der letzten Harz vier Erhöhung.

Wir leben in einem der reichsten Länder der Erde. Ein Satz so abgedroschen wie "Deine Mudder Sprüche" und doch so war.
Abgedroschen ist auch die Tatsache, dass die Schere zwischen Arm und Reich auseinander geht, dass Kinder nicht genug zu essen haben oder nur das Falsche zu essen bekommen, weil es billiger ist und ihre Eltern nicht genug verdienen um ihnen fünf Portionen Obst oder Gemüse vorzusetzen.
Und trotzdem muss ich mir immer wieder anhören wie schmarotzend die Leute sind, die von Harz vier leben. Das ist schlchechter als ein "Deine Mudder Witz".

Hier mal ein paar Fakten.
Ein reguläre Harz vier Empfänger muss sich als Single ( in Stuttgart leben bis jetzt 50% der Einwohner alleine) für 250 bis 500 € eine Wohnung mieten davon sind auch die steigenden Strom und Heizkosten zu bezahlen. Dann erhält der Mensch noch 350 bis maximal 390 euro um sich zu kleiden zu essen zu telefonieren und am sozialen Leben teil zu nehmen.
Natürlich sind das alles Schmarotzer. Die leben auf unsere Kosten in Saus und Braus, kaufen sich Playstations, Ipads und essen jeden Tag bei Mac Donalds. Bei umgerechnet 13 € am Tag ist das kein Problem.
Und wenn die Kinder haben, kriegen die noch mehr. Dann haben die eine größere Wohnung (das ist ein Drittel mehr pro Kind) und in Stuttgart sind die Vermieter völlig kinderfreundlich und werden selbstverständlich auch das Arbeits- und Sozialamt als Arbeitgeberbürgschaft akzeptieren. 
Mit Kind hat man also mehr Kohle (296€) das sind für zwei Personen 22,87€. Davon kann man prima Windeln und Babynahrung Kaufen oder Klassenfahrten bezahlen. 
Aber die untestützen wir ja indem wir bei unserer Pfandabgabe beim Lidl den Spendenbutten drücken. Das Geld geht  an die Tafeln in Deutschland.
Man muss sich einen Berechtigungsschein beim Sozialamt holen, damit man dort einkaufen kann. Unsere Regierung regt sich regelmässig über eine Erhöhung des Harz vier Satzes auf und erhöht parallel dazu die eigenen Diäten. Dabei geht es den Bundestagsabgeordneten Damen und Herren nicht um den Erhalt ihre Wohnung oder um das Sattwerden der Kinder. Es geht hierbei um eine Art Schadensersatz, weil sie in der Wirtschaft so viel mehr verdienen würden. Zudem erhofft man damit eine Bestechung durch Leute aus der Wirtschaft zu verhindern.
Die Menschen in der Bundesregierung kämpfen also nicht um satt werden oder den Behalt ihrer Wohnungen. Das tun die schmarotzenden Harzer.
Wenn man seine Wohnung nicht bezahlen kann, fliegt man raus. Wenn man keine Wohnug hat, die man dem nächsten Vermieter melden kann, bekommt man auch keine neue. Ohne Wohnort, an den Arbeitgeber Arbeitsverträge schicken können, bekommt man keine Arbeit und ohne Arbeit gibt es keine Wohnung.
Dann hat man im besten Fall nurnoch Harz vier und muss damit auf der Strasse überleben. Allerdings überweist das Sozialamt die Kohle und wenn du wenn du keinen Wohnsitz hast, hast du auch kein Bankkonto.
Nun zu den Pennern und Obdachlosen, den Bettlern und den Punkern, die uns an Ubanhstationen und S Bahn Haltestellen auflauern und unsere sauerverdienten Euros abschnorren. Die kaufen sich nur Alkohol von unserem Geld. das wissen wir doch. Also sollten wir unser Geld behalten, damit die auf dem Pappdeckel mal lernen zu arbeiten. Und weil wir ausserdem wissen, dass es ihnen nicht hilft und der Staat doch für die Leute sorgt, geben wir nichts. Damit helfen wir ihnen am meisten.
(Eine Alternative zum "Nichts geben", wären den Leuten einen Kaffee auszugeben oder ein Brötchen zu kaufen.)
Was wäre so schlimm wenn sie das Geld in Alkohol umsetzen? Wenn man auf der Strasse lebt, ist das Leben vielleicht beschissen genug um es sich etwas schön zu trinken zu dürfen.
Und die elenden Bettelbanden die morgends in Kleinbussen in die Stadt gefahren und abends mit den Taschen voller Geld 
wieder eingesammelt werden aber die kann man doch nicht unterstützen.
Man hört so viel von Leuten, die in Trupps morgens in Die Stadt gefahren werden, ausschwärmen und dann abends wieder abgeholt werden. Das möchte man natürlich nicht unterstützen. Wenn man denen ein Brötchen anbietet, lehnen sie meistens ab.

Bei den Hungernden in der Welt kommt die Kohle auch nicht nicht an, weil die Hilfsorganisationen bzw deren Bürokratie so viel fressen.
Also sollten wir unser Geld schön behalten, bevor wir verarscht und ausgenutzt werden? 
Oder wir geben hier und da ein paar Cent oder sogar Euro und kaufen uns deshalb eine Pizza und einen Aperol weniger.